Bissspuren an gerissenen Rehen könnten Indizien sein
Wolf und Luchs zurück im Jagdrevier?

Nach dem Wolf jetzt auch noch ein Luchs? Bissspuren im Jagdgebiet Schwarzenbach könnten darauf hinweisen. Archivbild: Popp
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Schwarzenbach
19.05.2017
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Zwei gerissene Rehe im Schwarzenbacher Jagdrevier lassen die Jagdpächter aufhorchen. Günter Rauh vermutet aufgrund der Bissspuren, dass ein Luchs die Tiere getötet haben könnte. Aufgestellte Wildkameras brachten jedoch kein Ergebnis. Ein zweiter Jagdpächter verzeichnete ebenfalls ein gerissenes Reh. Hier würden die Bissspuren auf einen Wolf hinweisen, allerdings konnte dies nicht bestätigt werden. Spaziergänger, Radler und Freizeitsportler werden deshalb gebeten, sich auf den Wegen aufzuhalten und nicht in den Abendstunden kreuz und quer mit Stirnlampen über die Fluren zu laufen.

Auf Antrag von Martin Weber werden nur noch zwei Euro pro Hektar ausbezahlt. Schriftliche Anträge auf Auszahlung des Jagdpachtschillings müssen bei Kassier Robert Scharnagl, Rosenweg, Schwarzenbach mit IBAN, BIC, Bankverbindung, genauer Anschrift, Telefonnummer und eventuell E-Mailadresse eingereicht werden. Bei Erbengemeinschaften wird nur an einen Jagdgenossen ausbezahlt. Dieser muss eine Vollmacht der anderen Beteiligten vorlegen.

Jagdvorsteher Josef Walberer konnte insgesamt auf ein ruhiges Jagdjahr zurückblicken. Wildschweinschäden gab es kaum. Der Gemeinde wurde ein Zuschuss für die Anschaffung von drei Behältern für Hundekot-Tüten gewährt, da diese an den Straßen zum Jagdgebiet aufgestellt wurden. Die Jagdpächter konnten den Abschuss erfüllen, ein Reh fiel dem Verkehr zum Opfer.
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