Ortskernsanierung: Bepflanzung sorgt für Debatten
„Eintrittstor“ an der Reihe

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Schwarzenbach
13.01.2017
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(fz) Die Ortskernsanierung geht in die nächste Runde. Der dritte Bauabschnitt betrifft die Hauptstraße bis zur Einfahrt von der Kreisstraße beim Bahnhof. Die Gemeinderäte diskutierten und verabschiedeten deshalb den Grünordnungsplan. Dabei gibt es zwei zentrale Bereiche.

Es gilt nun die Haupteinfahrt, quasi das "Eintrittstor" zu Schwarzenbachs Mitte, zu gestalten. Denn Städtebausanierung heißt nicht nur Straßenbau, da gehört auch eine Grünordnung dazu, stellte Bürgermeister Thorsten Hallmann fest. Klaus Stiefler vom Büro RSP in Bayreuth betonte bei der Vorstellung des Grünflächenplans, dass ein einheitliches Gesamtbild im Ortskern vorgegeben sei und dazu gehöre auch ein Bepflanzungskonzept.

Bergahorn statt Winterlinde

Der Abschnitt reicht vom Kirchplatz bis zur Einmündung in die Kreisstraße NEW 5. Hier werden zwei Prioritäten gesetzt: der Vorbereich vor dem alten Pfarrhof und die Einmündung zur Kreisstraße. Stieflers Plan sieht vor, beim Pfarrhof und an der Nordseite der Kirche Pyramidenbuchen zu pflanzen, das Feldkreuz wird verschoben und stattdessen dort ein Apfeldorn gepflanzt, auch Grünstreifen soll es geben.

"Wir werden beim Pfarrhof auch erst nach der Gebäudesanierung pflanzen", teilte der Bürgermeister mit. Nach einiger Diskussion - zweiter Bürgermeister Alfons Przetak brachte den Einwand, dass eine Winterlinde viel Sauerei mache - einigten sich die Räte auf einen Bergahorn. "Wir werden im gesetzten Kostenrahmen bleiben", prognostizierte Stiefler. Dessen Grünflächenplanung genehmigte das Gremium einstimmig. Am Dorfladen hält Hallmann die Installation einer E-Bike-Ladestation für sinnvoll. Der Kasten soll an der Außenwand angebracht werden. Die Kosten liegen bei 1500 Euro, wobei es eine Förderung von 40 Prozent über das Programm "Leader" gibt. "Wenn der Gemeinderat zustimmt, werden wir die Station in den Förderantrag ,Leader' für den Dorfladen mit aufnehmen", betonte der Bürgermeister. Das Gremium sprach sich einstimmig dafür aus.

Bushäuschen ersetzen

Aus der Bürgerversammlung brachte der Bürgermeister auch Themen mit. Zur Anregung, die Fahne der Krieger- und Soldatenkameradschaft im neuen Bürgerhaus unterzubringen, sagte Hallmann, dass erst der Umbau abgewartet werden müsse. Das könne noch zwei bis drei Jahre dauern. Ein Bürger wünschte sich, Sträucher am Fußweg beim Bahnübergang auszuschneiden. Das soll auf dem kurzen Dienstweg geregelt werden. Zudem ging es um die Bushäuschen. Wenn im Bauabschnitt vier der Ortskernsanierung die Bushäuschen beim Bahnübergang durch neue ersetzt werden, könnten die alten in der Eichenstraße und in Pechhof aufgestellt werden.

Sebastian Haslop unterstützt ab 1. Februar den Bauhof. Er wird den ausscheidenen Alfons Przetak ersetzen. Hallmann berichtete zudem vom Wunsch der Schulleitung der Grundschule, Klassenzimmer mit Durchgangstüren zu verbinden. Dies sei ein großer Vorteil für Kombiklassen. Das Bauamt soll die Idee prüfen und dann dem Gremium vorlegen.
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