Versammlung der Jagdgenossenschaft Schwarzenbach
B 470 bei Rehen schneller als Jäger

Vermischtes
Schwarzenbach
16.04.2018
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Der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft, Josef Walberer, konnte auf ein relativ ruhiges Jagdjahr zurückblicken. Den Jagdkataster wolle er sich bei Bedarf beim Vermessungsamt holen, da er hier günstiger sei als beim Bauernverband. Laut den Jagdpächtern Andreas Sper und Günter Rauh, die ihr Mitbegeher Stefan Götz vertrat, fielen fünf Rehe der Straße zum Opfer.

Jagdpächter Gerhard Greim beklagte drei Rehe, die auf der B 470 ums Leben kamen - so viele wie noch nie. Wildschweine ließen sich ab und zu mal sehen, so dass es keine nennenswerten Schäden gibt. Dadurch wurden insgesamt nur acht Sauen geschossen. "Die Abschussprämie von 20 Euro pro Sau ist ein Witz", bemerkte Jagdpächter Greim, für die Trichinenenschau müssten je nach Größe des Tieres zwischen 5 und 18 Euro entrichtet werden. Hier wäre eine Regelung, die Gebühren für die Trichinenenschau zu übernehmen, sinnvoller gewesen. Wegen 20 Euro würde niemand ansitzten, um einen Schwarzkittel zu erlegen.

Die Gemeinschaft hat einstimmig beschlossen, für das Jahr 2017 zwei Euro pro Hektar auszubezahlen. Schriftliche Anträge auf Auszahlung des Jagdpachtschillings mit Namen, Bankverbindung, IBAN, BIC und Telefonnummer sind bei Robert Scharnagl, Rosenweg 10, in Schwarzenbach abgeben. Überweisung erfolgt in der Zeit von 16. April bis 30. Mai.

Zweiter Bürgermeister Alfons Przetak signalisierte Bereitschaft, dass beim Ausbau des Weidenweges und der Verbindungswege zwischen Siedlung und Pechhof unter Beteiligung der Jagdgenossenschaft mit gemacht werden könnte.
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