Festtag in geistlicher Heimat

Pater Bonaventura Pihan CP (Mitte) zelebrierte zusammen mit Mitbrüdern des Passionistenordens den festlichen Gottesdienst in der Miesbergkirche. Bilder: mab (2)
Freizeit
Schwarzenfeld
20.08.2017
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Über vier Jahrzehnte hinweg gehören der Miesberg und das dortige Passionistenkloster zur Heimat von Pater Bonaventura Pihan CP. Dort feierte er nun auch sein Goldenes Priesterjubiläum.

Zusammen mit weiteren drei Mitbrüdern, nämlich dem gebürtigen Schwarzenfelder P. Heinrich Prechtl, P. Michael Hösl aus Unterkatzbach und P. Johannes Preßl aus Plöß, wurde der in Türmitz (Kreis Aussig) geborene Spätberufene Pater Bonaventura durch Bischof Dr. Rudolf Graber vor 50 Jahren, am 19. August 1967, zum Priester geweiht.

Nicht nur für die Bevölkerung, die mit dem Miesberg stets eine innige Beziehung im Glauben unterhielt, bedeutete dieser Tag "ein großes Gnadengeschenk ," wie es der damalige Provinzial Pater Andreas Schmidbauer aus drückte. Froh und dankbar waren auch die Mitbrüder der damaligen Neupriester über die vier Neuen im Priesterdienst und in der Ordensgemeinschaft.

Nach Volks- und Handelsschule in Ludwigsburg und einer Berufsausbildung bei einer Bausparkasse absolvierte der Jubilar ein Spätberufenenseminar mit anschließendem Philosophiestudium beim Orden der Weißen Väter in Trier. Sein Weg sollte ihn als 25-Jährigen zu den Passionisten führen, wo er 1963 die Ewige Profess ablegte. Maria Schutz in Österreich/Semmering wurde über ein Jahrzehnt zu seiner ersten klösterlichen Heimat, bevor sein priesterliches Wirken auf dem Miesberg 1977 begann.

Die besondere Verehrung der Gottesmutter gehört neben der täglichen Feier der Eucharistie für Pater Bonaventura zum unverzichtbaren Lebensinhalt. So liegt es nahe, dass für den kunstverständigen Verfasser diverser Literaturwerke die Gnadenorte Altötting und Lourdes, sowie Fatima , herausragende Bedeutung besitzen.

In Anwesenheit von Provinzial Pater Gregor Lenzen CP und Mitbrüdern, sowie Pfarrer Heinrich Rosner, zelebrierte der Jubilar den festlichen Gottesdienst am Tag seines Goldenen Priesterjubiläums in der Wallfahrtskirche, die immer wieder durch sein nimmermüdes Zutun in vielen Bereichen verschönert wurde.

"Du hast mit deiner ganzen Existenz verkündet, dass Gott da ist" stellte Rektor Pater Lukas Temme das priesterliche Wirken seines Mitbruders bei der Predigt in den Vordergrund.

Viele Hände hatte der Ordensmann nach dem Gottesdienst zu schütteln, bevor der Bergchor mit Ständchen und humorvollem Redebeitrag durch Vorsitzenden Markus Kasparides seine Glückwünsche übermittelte.
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