25.06.2017 - 16:10 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Ortskern als Feiermeile

Der Name war Programm beim Bürgerfest in Schwarzenfeld. Musik in allen Variationen, ein großes kulinarisches Angebot oder Aufführungen von Klein und Groß: Es war für jeden Besucher etwas geboten.

Großer Andrang bei bestem Wetter: Das Bürgerfest in Schwarzenfeld - hier das Angebot der Motorradfreunde auf dem Bauer-Areal - zog an beiden Tagen zahlreiche Gäste an. Bilder: mab (4)
von Redaktion OnetzProfil

Beim Schlendern durch den Ortskern wurde deutlich, dass sich die teilnehmenden Vereine mit ihren Mitgliedern nicht nur kräftig ins Zeug gelegt haben, sondern alle Erwartungen der Besucher übertrafen. Dazu passend waren die äußeren Bedingungen mit traumhaften Temperaturen bis in den späten Abend hinein.

Die Schlossstraße - mit Oischnak, der Schützengesellschaft und dem Skiclub als Gastgeber - bot schon am frühen Abend mit Oldies der 50er bis 70 Jahre von "Jukebox Heros" und später den "Black Smarties" eine breite musikalische Palette. Nahezu durchgehend voll besetzt, zeigte sich die Hauptverkehrsstraße früherer Zeiten aus ganz anderem Blickwinkel. Gleich um die Ecke gab es im wahrsten Sinne des Wortes Vollgas bei den Motorradfreunden, bei denen auf dem ehemaligen Brauereigelände mit den "Guiterrorists" die Post abging.

Romantische Weinlaube

Einen Stop auf dem Rundgang durch die Festmeile in der Ortsmitte erforderte auf jeden Fall der Platz am Kreuz bei Big-Band-Sound von "Swing a Ling Ding". Romantisch und mit bester Tanzmusik von "Kawogl" ging es in der Weinlaube des Bergchores und der Trachtler im Hinterhof der ehemaligen Apotheke zu. Nicht nur "Wein, Weib und Gesang" lautete das Motto dort, auch Tanz bis weit nach Mitternacht war angesagt. Selbstverständlich dabei, der gesangliche Auftritt des Bergchores St. Barbara. Einen "Rausch für die Sinne" gab es mit der Feuershow des gleichnamigen Theaters. Die Aufführung sorgte für einen sehenswerten Glanzpunkt im Abendprogramm. Wer es orientalisch mochte, erlebte bei "dance-n-move" eine sehenswerte Tanzshow.

Überaus positiv und erfreulich auffallend war die Tatsache, dass das Zusammenspiel der kooperierenden Vereine bestens funktionierte und sowohl Ausschank und abgestimmtes Speisenangebot perfekt war. Wer glaubte, dass allein die obligatorische Bratwurstsemmel zum hauptsächlichen "Festschmaus" wurde, der irrte gewaltig. Scheinbar keine Grenzen waren der Speisenfantasie der "Vereinsköche" gesetzt, so dass der Hunger bei den zahlreichen Besuchern keine Chance hatte.

Großer Ideenreichtum

Eines lässt sich aus Sicht des Publikums jetzt schon feststellen: Es sollte nicht beim Versuch eines zweitägigen Bürgerfests bleiben. Auf einen längeren Zeitabstand gesehen, würde vielleicht auch wieder einmal ein Fest dieser Art im Schlosspark Gefallen finden. Die teilnehmenden Vereine haben gezeigt, was mit Ideenreichtum und Zusammenhalt erreicht werden kann. Ein erfreulicher Nebeneffekt war dabei auch sicherlich die Aufbesserung der Vereinskasse, wozu auch der Markt einen nicht unerheblichen finanziellen Beitrag geleistet hat. Ein großer Dank gebührte auch den Mitarbeitern des Bauhofes, die für einen optimalen Ablauf garantierten.

 

 

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