15.04.2014 - 00:00 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Bezirk und Fischereiverband Oberpfalz zeichnen Fischerhof in Asbach aus Sehr gute Oberpfälzer Fischküche

Es hat sich bis hinauf zum Bezirkstagspräsidenten herumgesprochen: In der Blockhütte des "Fischer-Hans" Schießl in Asbach bei Schwarzenfeld kann man ganz hervorragend Fische in jeder Zubereitung essen. Kein Wunder, dass das Prädikat "Ausgezeichnete Oberpfälzer Fischküche" in diesem Jahr an das Ehepaar Hans und Ilse Schießl verliehen wurde. Der Bezirk Oberpfalz und der Fischereiverband Oberpfalz würdigten damit die "beste Qualität" der Speisen im "Fischerhof".

Mit dem Prädikat "Ausgezeichnete Oberpfälzer Fischküche" ehrten Bezirkstagspräsident Franz Löffler (links) und Luitpold Edenhart (rechts) als Vorsitzender des Fischereiverbands Oberpfalz den Fischerhof Schießl in Asbach bei Schwarzenfeld. Die Urkunde nahmen Hans und Ilse Schießl entgegen (Mitte). Bild: Dobler
von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

Wie gut Ilse Schießl, eine gelernte Hauswirtschafterin, kochen kann, zeigte sich umgehend nach der Ehrung, als ein dreigängiges Menü serviert wurde. Nach einer Meerrettich-Suppe mit Lachsforellen-Nockerln gab es als Hauptgericht Saltimbocca vom Karpfen mit Zitronen-Butter-Soße, sowie Kartoffel-Selleriepüree und mediterranes Gemüse. Abgerundet wurde das Essen durch Apfelstrudel mit Vanilleeis. "Es muss nicht immer Schweinernes oder Rinderbraten sein," versicherte Hans Schießl selbstbewusst.

In den Genuss der Köstlichkeiten kam neben Bezirkstagspräsidenten Franz Löffler und dem Vorsitzenden des Fischereiverbands Oberpfalz, Luitpold Edenhart, unter anderem auch der neue Regierungspräsident Axel Bartelt. "Er ist Angler seit er 16 Jahre ist," stellte Löffler schmunzelnd den Regierungspräsidenten vor. Anwesend waren auch der tschechische Generalkonsul Josef Hlobil sowie zahlreiche Bezirksräte, Fachleute aus den Ämtern und Vertreter der Fischereiverbände.

Von Teich zu Topf


Bezirkstagspräsident Löffler lobte in seiner Ansprache die Güte des heimischen Fisches, wies auf die Leistungen des Bezirks Oberpfalz für die Fischereiwirtschaft hin und stellte das Unternehmen der Familie Schießl vor. "Bei ihnen sind Teich und Topf eine Verbindung eingegangen," umschrieb Löffler launig die Zusammenarbeit des Fischers Hans Schießl mit seiner kochenden Gattin Ilse, und versicherte: "Hier wird nur beste Qualität serviert."

Bei der Veranstaltung ging es auch um die Historie des Betriebs. Den Grundstein für die Teichwirtschaft legte Georg Schießl, der 1933 vom Grafen Holnstein eine große Teichfläche erstand, die zum Teil heute noch von der Familie bewirtschaftet wird. Hans Schießl übernahm die Teichwirtschaft in Asbach 1978 von seinem Vater Johann in dritter Generation. Auch die vierte Generation steht schon bereit. Ein wichtiges Jahr war 2006, als auf Initiative von Ilse Schießl hin ein Partyservice und die bewirtschaftete Blockhütte dazu kamen, heute das wichtigere der beiden wirtschaftlichen Standbeine der Familie. Denn mit der Fischerei ginge es nicht, wie Hans Schießl erläuterte: "Beim Abfischen im Herbst habe ich 50 bis 70 Prozent Verluste durch die fischfressenden Vögel im Weihergebiet." Auf Kormoran und Co. ist er also nicht gut zu sprechen.

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