FC-Schachspieler mit wichtigem 3,5:2,5-Erfolg gegen Nittenau - Rückstand gedreht
Keine Abstiegs-Sorgen mehr

Lokales
Schwarzenfeld
26.04.2013
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Unter gänzlich verschiedenen Vorzeichen stand der Schachwettkampf der Reserven des TSV Nittenau und des FC Schwarzenfeld. Während die Heimmannschaft Nittenau mit einem Erfolg noch Aussichten auf den Meistertitel hegte, wollte sich der Gast aus Schwarzenfeld mit einem Sieg vorzeitig aus der Abstiegszone der Kreisliga Nord II verabschieden.

Um ihre Vorhaben umzusetzen, waren beide Mannschaften in Bestbesetzung angetreten. Am Spitzenbrett lieferte Hans Tranitz gegen seinen starken Widersacher eine fehlerfreie Partie ab. Da sich beide Kontrahenten keine Blöße gaben, kam es zu einer gerechten Punkteteilung.

Erst nach über drei Stunden Spielzeit nahte die zweite Entscheidung: Peter Feldmeier konnte diesmal nicht die Königsstellung seines Gegners knacken und musste nach dessen guter Verteidigung und Figurenverlust aufgeben.

Harter Kampf

Den Ausgleich zum 1,5:1,5-Zwischenstand stellte Mannschaftsführer Edgar Mulzer sicher. Durch einen Fehlgriff seines Gegners war er bereits in der Eröffnung in Figurenvorteil gekommen, musste jedoch nach einem Fehlgriff seinerseits mit Geduld und Ausdauer bis zum Ende um den Sieg kämpfen.

Bei den restlichen drei noch laufenden Partien war nach Lage der Dinge Nittenau im Vorteil und alles deutete auf eine knappe Niederlage für Schwarzenfeld hin.

Zunächst musste Claudius Kutscher die Segel streichen, nachdem seine Strategie fehlgeschlagen war. In der Zwischenzeit hatte Josef Kutscher mit der besten Partie des Tages den vollen Punkt zum 2,5:2,5-Ausgleich geholt. Durch genaues Springerspiel und seinen freien Randbauern, der zur Damenumwandlung strebte, zwang er seinen Gegenüber zur Kapitulation. Den letzten und entscheidenden, Punkt zum 3,5:2,5 steuerte Heinrich Federer bei. In einer dramatischen Endphase konnte er seinen Gegner trotz eines Läufers weniger durch Zeitüberschreitung bezwingen.

Ohne Druck

Dieser - wenn auch etwas glückliche - Sieg der Schwarzenfelder kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Denksportler können nun im letzten Heimwettkampf gegen Luhe/Wildenau ohne Druck aufspielen und mit einem möglichen Sieg die etwas verkorkste Saison noch zu einem gelungenen Abschluss bringen.
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