Gegen eine Entwertung der Renten

Lokales
Schwarzenfeld
29.04.2013
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Die Verdi-Senioren in der Oberpfalz stemmen sich gegen eine schleichende Entwertung der Renten. Vier Nullrunden in Verbindung mit diversen Reformen hätten dafür gesorgt, dass die Renten seit 2000 im Wert um 17,8 Prozent gesunken seien. Und diese Entwicklung setze sich auch in diesem Jahr fort: 0,25 Prozent Erhöhung winken den Rentnern im Westen 2013, kritisierten die Verdi-Senioren bei ihrer Jahrestagung in Schwarzenfeld. Die gesetzlichen Regelungen seit 1992 führten dazu, dass das Rentenniveau beständig sinke. Hier sei Widerstand zwingend erforderlich.

Gewerkschaftsarbeit befindet sich ständig in einem Anpassungsprozess zu den Veränderungen in der Gesellschaft und der Arbeitswelt. Wie darauf reagiert werden kann, war ein weiteres Schwerpunktthema der Tagung. Monika Brandl, Vorsitzende des Verdi-Gewerkschaftsrates berichtete über die Inhalte und Schwerpunkte der Interessenvertretung der Mitglieder. Klar sei es, dass Dreh- und Angelpunkt für positiven Einfluss die Mitgliederentwicklung sei.
Herrmann Windorfer, Mitglied im Verdi-Bezirksvorstand, zeigte dazu die positive Mitgliederentwicklung auf: Bis März seien alleine in der Oberpfalz rund 500 Neuaufnahmen zu verzeichnen. Auch die Senioren könnten hier auf Entwicklungen erheblichen Einfluss ausüben. "Mit über 4100 Mitgliedern in der Oberpfalz versuchen wir, den Anliegen in der Gesellschaft Gewicht zu verschaffen", betonte Manfred Haberzeth.
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