HSG-Frauen mit einem 21:21 gegen die junge Mannschaft aus Erlangen
Ein Punkt im Abstiegskampf

Ramona Simbeck (Mitte) war mit neun Treffern einmal mehr beste Werferin der HSG. Bild: Baehnisch
Lokales
Schwarzenfeld
16.04.2013
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Im ersten der letzten drei wichtigen Spiele in der Landesliga Nord trennten sich die HSG Nabburg/Schwarzenfeld und der HC Erlangen am Samstag vor heimischem Publikum mit 21:21 unentschieden .

Für beide Mannschaften stand einiges auf dem Spiel. Die Gäste aus Franken wollten frühzeitig den Klassenerhalt in der Landesliga sichern, um sich auf die anstehende deutsche Meisterschaft der A-Jugend konzentrieren zu können. Die HSG wollte auf jeden Fall zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt für sich gutschreiben.

So begann die Partie auf beiden Seiten ziemlich nervös, wobei der HC Erlangen den etwas besseren Start erwischte und mit 2:0 Toren in Führung ging. Nur langsam fanden die Oberpfälzerinnen in diese Begegnung, doch durch eine immer besser werdende Abwehr konnte sich die HSG das nötige Selbstvertrauen für ihr Angriffsspiel gewinnen. In der 20. Spielminute konnte der Gastgeber mit 9:6 erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung verbuchen. Durch eine sehr gut stehende Abwehr zwang die HSG die Franken oft zu einem sehr passiven Spiel. Die Gäste nutzten aber Konzentrationsschwächen der HSG-Spielerinnen zu einigen Toren. Zur Pause führte die HSG mit 12:10.

Den besseren Start in die zweite Spielhälfte erwischte der HC Erlangen. Durch mächtigen Druck aus dem Rückraum stand es binnen kürzester Zeit wieder 12:12. Das Spiel gestaltete sich wieder offen. Es folgte der erwartete Schlagabtausch, bei dem sich die Teams nichts schenkten. Eine Reihe von technischen Fehlern ermöglichte den Gästen kurz vor Schluss eine Drei-Tore-Führung. Erst durch eine Auszeit seitens des Gastgebers wurde der Lauf der Gäste unterbrochen und die HSG kam neu sortiert auf das Spielfeld zurück. In der Abwehr wurden die beiden gefährlichen Rückraumspielerinnen offensiv gedeckt. Die daraus resultierenden Ballgewinne konnten zwar nicht immer in Tore umgewandelt werden, es reichte aber Erlangen wieder mehr unter Druck zu setzen. Kurz vor Schluss führte die HSG mit 21:20. Die Franken nutzten aber ein Überzahlspiel zum 21:21-Ausgleich. Durch einen gehaltener Siebenmeter von Torfrau Ramona Riedler in der letzten Spielminute wurde die Niederlage verhindert.
"Wenn man die ganzen Umstände sieht ist das Ergebnis in Ordnung", sagte Trainer Wolfgang Völkl. " Wir haben in der ersten Hälfte spielerisch im Angriff weitgehend gute Aktionen gehabt. In der zweiten Hälfte mussten wir uns einfach auf die Abwehr Arbeit gegen die starken Erlanger Spielerinnen konzentrieren und da blieb dann bei uns im Angriff einiges auf der Strecke. Aber das ist erst mal o.k." Wichtig sei weiterhin, die Abwehr zu stabilisieren. Es sei der erwartet harte Kampf gegen eine gute junge Erlanger Mannschaft gewesen, die ab Mai um die deutsche Jugendmeisterschaft spielte. Und deshalb meinte er auch: "Für mich ist es ein Punktgewinn."

HSG-Tore: Simbeck 9, Stubenvoll 6, Fleischmann 3/1, Fröhlich 2,Straßburger 1
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