28.02.2004 - 00:00 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Lesung der Sonntagsdichter - Erinnerungen und Erlebnisse in Gedichtform Lustige und besinnliche Texte

Seit der Gründung im Jahr 1996 können die Sonntagsdichter mittlerweile auf ein umfangreiches und gut gemischtes Programm verweisen. Am Donnerstag abend trugen die 13 Freizeitdichter ihre eigenen Erinnerungen und Erlebnisse in Gedichtform den Zuhörern im Sportpark vor.

von Siegmund KochherrProfil

Erika Martner erzählte zunächst eine Geschichte aus dem Leben des Wanderers - in Gedichtform gereimt. Außerdem ging es in ihren Erzählungen um das Waldnaabtal von Quelle bis zur Mündung und um die Natur und Tierwelt. Eine weitere Geschichte war die besinnliche aber auch lustige Erzählung mit dem Titel "Schatten und Licht".

Angelika Zuckschwert brachte dann mit den heiteren Geschichten mit dem Titel "Frei wia a Vogerl" oder "Wo's Geld herkommt" die Zuhörer zum Schmunzeln. Josef Ebensberger las eine Geschichte "über den Dieb in der Gemeindekanzlei", der das Geld in seinen Acker am "Schaflstich" tief vergrub.

Mit der Geige vertrieben

Eine andere Begebenheit erzählte Fritz Buchfink über einen Schwandorfer Geigenbauer, der dem Finanzbeamten sein Musikinstrument auf den Kopf schlug, woraufhin dieser die Flucht ergriff und sein Heil im geschützten Finanzamt suchte. "Alte Liebe" hieß eine weitere Geschichte, in der er seine plötzlich wieder auftauchende Jugendliebe beschreibt.

Wünsche an die Fee

Alfons Treu berichtete über Kirchen- und Volksbräuche. So erzählte er zum Beispiel über einen Knechtschaftswechsel am Bauernhof zu Lichtmess sowie von Wünschen an eine Fee. Emma Baier erzählte aus ihrer Schulzeit mit großen Klassen und den Spielplätzen noch vor dem Haus.

Angela Götz beschrieb den Kopf als Schublade: "Wos do alles neipasst - und nix geht velorn". Eine andere Geschichte trug den Titel "Lang voheirat". Schließlich erzählte sie in "Neie Nachbarn" noch eine Anektode aus der Nachbarschaft. Weiter ging es schließlich mit Maria Hirsch, die in "Menschen im Hotel" ein Hotel beschrieb, in dem der Figaro das Hotelmädchen war. Ingeborg Baier las über die Klosterbräu, wie das bayerische Bier zum päpstlichen Segen kam und letztendlich erzählte Maria Hirsch lustige Erlebnisse mit ihren Schülern. Günther Schmid umrahmte die Lesung am Akkordeon musikalisch.

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