09.03.2004 - 00:00 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Neuwahlen bei der Jagdgenossenschaft - Hohe Zahl an Krähen bereitet Jagdpächtern große Sorgen Zusammenarbeit mit Landwirten ist nötig

von Siegmund KochherrProfil

Bei der Versammlung der Jagdgenossenschaft standen Neuwahlen auf dem Programm. Vorsitzender Anton Gradl konnte zahlreiche Grundeigentümer und Jagdpächter begrüßen. Auch die Sorgen der Jagdpächter über die vermehrte Belastung durch Krähen und Raubtiere kamen zur Sprache. Nach einem umfangreichen und positiven Kassenbericht bescheinigte der Kassenprüfer Georg Obermeier Kassier Jürgen Schanderl eine mustergültige Führung der Kasse.

Anton Gradl dankte ihm für seine Tätigkeit und schlug eine Abstimmung über den Jagdpachtschilling nach den Orten Frotzersricht, Kögl, Irrenlohe und Deiselkühn nach Größenordnung vor, wobei eine Auszahlung nur auf Antrag erfolgt. Der Rückhalt soll zum Ankauf von Material für Wild und Forstwegeerneuerungen dienen, dieser Vorschlag wurde mehrheitlich angenommen.

In seinem Bericht brachte Gradl den Dank an Waidmann Anton Bartmann zum Ausdruck, der über viele Jahre als Heger und Pfleger von Wild, Wald und Flur tätig war. Wegen seiner Verhinderung zur Versammlung wurde ihm bereits als Dank ein Präsent übergeben.

Die Neuwahl brachte folgende Zusammenstellung zustande: Erster Jagdvorstand Anton Gradl, zu seinem Stellvertreter wurde Andreas Bartmann gewählt, neuer Kassier für Jürgen Schanderl wurde Werner Wifling. Als Schriftführer wurde für die bevorstehenden fünf Jahre Alois Wilhelm gewählt. Beisitzer sind Georg Greger (Frotzersricht) und Josef Kiener (Kögl). Kassenprüfer bleiben weiterhin Georg Obermeier und Alois Graf. Der neue Vorsitzende Anton Gradl bedankte für das Vertrauen und wünschte weiterhin eine gute Zusammenarbeit zwischen Jägern und Landwirten.

Jagdpächter Georg Obermeier beklagte das Überhandnehmen von Krähen, die der Niederwildstrecke sehr zu schaffen mache. Eine nicht mindere Belastung für den Jäger stelle der Fuchs, der Marder, aber auch der Biber dar. Selbst an sonst guten Niederwildplätzen würde das Raubzeug erheblichen Schaden verursachen. Im vergangenen Jahr hätte nicht einmal der Rehwildabschuss erreicht werden können, beklagte Obermeier weiter.

In Zusammenarbeit mit den Landwirten könne man aber auch die Verletzungen von Wildtieren durch Feld- und Wiesenarbeit bei vorheriger Durchsicht verhindern.

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