Regensburger entführen mit 4:0 aus Schwarzenfeld die nächsten drei Punkte - Fahrige Gastgeber
SV Fortuna viel zu clever

Da muss Alexander Götz (weißes Trikot) mächtig pusten. Er und seine Schwarzenfelder versuchten gegen die Fortuna viel, am Ende waren sie aber beim 0:4 chancenlos. Bild: Baehnisch
Lokales
Schwarzenfeld
15.04.2013
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Einmal mehr blieb der 1. FC Schwarzenfeld in einem Heimspiel ohne Torerfolg und auch ohne etwas Zählbares. Nach der 0:4-Niederlage gegen den SV Fortuna Regensburg am Samstag gibt es kaum noch eine Hoffnung auf den Erhalt der Landesliga. Vor allem auch deshalb, weil sich die Mannschaft zwar einsatzfreudig und kämpferisch präsentierte, nach vorne aber zu wenig Durchschlagskraft bewies.

Realistisch betrachtet hat der Tabellenletzte wohl selbst schon den Glauben an den positiven Verlauf der Saison aufgegeben. Dagegen zeigten die Gäste, dass sie sich noch lange nicht aufgegeben haben. Der SV Fortuna war engagiert, spielte geordnet aus der Abwehr heraus und hatte in der Offensive eine Vielzahl an Torchancen, die zu einem noch deutlicheren Erfolg gereicht hätten.

Ungenaue Zuspiele

Insbesondere in der zweiten Halbzeit ließ der Aufstiegskollege der Schwarzenfelder im Abschluss die allerletzte Konzentration vermissen, so dass die heimischen Abwehrspieler auf der Torlinie klären konnten oder das Leder im letzten Moment aus der Gefahrenzone beförderten. Beim 1. FC Schwarzenfeld sahen die Fans zahlreiche ungenaue Zuspiele und Missverständnisse im Spielaufbau. Zudem verzettelten sich die Akteure in unnötige Zweikämpfe im Mittelfeld.

Bereits nach fünf Minuten erzielte Alex Ruf das 1:0 für die Fortunen nach einem gekonnten Zuspiel aus dem Mittelfeld heraus, allerdings wurde sein Schuss abgefälscht. Das änderte nichts an der Tatsache, dass die Führung verdient war. Erst nach einer halben Stunde hatte die Heimelf ihre erste Möglichkeit durch Bernd Heinisch, der allein vor dem Keeper der Regensburger auftauchte, dann aber zu schwach schoss. Nur wenig später führte ein sehenswerter Angriff des SV Fortuna über die rechte Seite zum 2:0 durch Sascha Wittmann, der die Flanke per Flugkopfball verwertete. Und noch vor der Pause folgte die Vorentscheidung durch Alex Ruf, der frei stehend vor Patrick Schmid unhaltbar vollstreckte. Auf der Gegenseite gab es einen Freistoß für den 1. FC durch Heinisch, doch Alexander Kister konnte den Ball im Nachfassen klären. In der zweiten Hälfte verwaltete der SV Fortuna Regensburg den Vorsprung, er sparte seine Kräfte für kommende Aufgaben. Es reichte nur noch zu einem Treffer durch Charles Gietl in der 58. Minute, weil sich anschließend die Angreifer der Gäste zu unkonzentriert und manchmal auch zu unentschlossen oder verspielt zeigten. Zum Ehrentreffer kamen die Schwarzenfelder nicht mehr, denn trotz einiger Bemühungen ergaben sich kaum klare Torgelegenheiten.
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