Requiem und Beisetzung von Pater Klemens Hayduck
Langes Ordensleben

Der Sarg von Pater Klemens stand während des Requiems in der Miesbergkirche, von wo aus er zum Klosterfriedhof neben dem Gotteshaus zur Beisetzung gebracht wurde. Bild: Dobler
Lokales
Schwarzenfeld
03.09.2014
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Im Beisein seiner Brüder aus der süddeutschen und österreichischen Ordensprovinz der Passionisten und sehr vieler Trauergäste wurde gestern Pater Klemens Hayduck zu Grabe getragen. Seine letzte Ruhestätte ist auf dem Klosterfriedhof. Der Mönch war der älteste Bewohner des Klosters auf dem Miesberg - heuer konnte er noch seinen 90. Geburtstag feiern.

In seiner Ansprache wies der Leiter der Ordensprovinz, Pater Provinzial Lukas Temme, auf das lange Ordensleben von Pater Klemens hin, der sich den Passionisten vor 65 Jahren angeschlossen hatte. Auslöser für den geistlichen Weg des späteren Priesters waren Erfahrungen in der Kriegsgefangenschaft, als er sich von Gott berührt fühlte.

Nach dem Krieg war Hayduck noch einige Jahre als Finanzbeamter in Wien tätig, bevor er 1949 in den Orden eintrat. Seit 1971 lebte der Pater ununterbrochen im Kloster Schwarzenfeld, wo er vor wenigen Tagen auch verstarb. "Sein Leben kann man mit dem Wort Treue beschreiben", versicherte Provinzial Temme, "und er war der Mittelpunkt unserer Gemeinschaft".

Für die Musik beim Requiem sorgte der Bergchor unter Leitung von Bernd Ulbrich, an der Orgel spielte Dekanatskirchenmusiker Michael Koch.
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