11.11.2004 - 00:00 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Senioren- und Pflegeheim "Am Miesberg" erweitert Abteilung für Demenzkranke Mit dem "Mut zur Investition" an führende Position im Landkreis

von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

Es wächst seit seiner Einweihung vor zehn Jahren. Das Senioren- und Pflegeheim "Am Miesberg" hat gerade seine vierte Bauphase hinter sich gebracht und sich mit derzeit 129 Bewohnern zur drittgrößten Einrichtung ihrer Art im Landkreis Schwandorf aufgeschwungen. Das wurde am Mittwoch im Beisein vieler Gäste von der Bauherrengesellschaft Werner Schober, Wolfgang Straßburger und Alfons Forster gefeiert.

Erweitert wurde vor allem die Abteilung für beschütztes Wohnen um zehn Betten, in der geistig verwirrte Senioren leben. Darüber hinaus hat man das Angebot um einen großen "Snoezelen"-Raum ergänzt, in dem die Förderung der Sinne Demenzkranker erfolgen kann. Verantwortlich hierfür zeichnet die bundesweit tätige Martina Dennerlein.

Stolz ist man auch wegen des neuen Gemeinschaftsraumes, der auch als Kapelle genutzt wird. "Wir haben damit einen langgehegten Wunsch vieler Heimbewohner erfüllt," versicherte Alfons Forster bei seiner Ansprache.

Sehr guter Ruf

"Danke für Ihren Mut zur Investition," wandte sich Zweite Bürgermeisterin Sonja Laußer in ihrem Grußwort an die Verantwortlichen. Das Heim habe einen sehr guten Ruf über Schwarzenfeld hinaus, die Warteliste sei lang, wußte Laußer.

Lobende Worte kamen auch von Otmar Poguntke von der Heimaufsicht der Kreisverwaltung. "Am Miesberg" sei die größte Einrichtung mit geronto-psychiatrischer Abteilung im Landkreis Schwandorf. "Sie haben eine eigene und anerkenneswerte Konzeption verwirklicht," freute sich Poguntke. Heimleiter Wolfgang Straßburger erinnerte in seiner Rede an die schweren Anfänge vor einem Jahrzehnt, als man nach drei Monaten gerade einmal 16 Bewohner hatte; dies bei 52 Plätzen. Danach ging es rasant aufwärts: Zunächst erfolgte eine Erweiterung auf 74 Betten, dann kam ein neuer Trakt mit einer beschützendenden Abteilung von elf Betten und weiteren 25 Betten im Wohnbereich dazu.

Schließlich wurde auch der erste von derzeit zwei "Snoezelen"-Räumen eingerichtet, was eine Ausgliederung der Wäscherei nötig machte, die in die Neue Amberger Straße umzog.

Und nun sei die vierte Bauphase vollendet, zu der neben anderem auch drei neue Kurzpflegebetten gehören, was das entsprechende Angebot auf fünf erhöht.

Den Segen erhielt der Neubau durch den katholischen Ruhestandspfarrer Stephan Dierig und die evangelische Pfarrerin Heidi Gentzwein.

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