Spitzenkandidat der Freien für Bürgermeisteramt präsentiert sein 28-Punkte-Programm
Volles Haus für Peter Neumeier

Weil Valentinstag war gab es bei der Wahlkampf-Auftaktveranstaltung der ÜPW im Jugendheim Rosen - unter anderem von Spitzenkandidat Peter Neumeier für die Zweitplatzierte Gabi Wittleben. Bild: Dobler
Lokales
Schwarzenfeld
14.02.2014
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Mit langem und enthusiastischem Beifall endete die Rede, mit der sich ÜPW-Vorsitzender Peter Neumeier als politische Alternative für die anstehende Bürgermeisterwahl in Schwarzenfeld einführte. Vor vollem Haus im Jugendheim entwickelte der 31-Jährige sein Programm für die nächsten sechs Jahre, das unter dem Motto "Neustart mit Neumeier" die herrschenden CSU-Mehrheiten knacken will.

Neumeiers Ziel und das der anderen Kandidaten auf der Liste der Überparteilichen Wählergruppe Schwarzenfeld ist es, "alte, eingefahrene Vorgehensweisen aufbrechen, sich auch an neue Ideen und Projekte herantrauen, die ausgetretenen Pfade verlassen und sich unbequemen Entscheidungen stellen".

Dahinter steckt auch das Bemühen, die Zweidrittel-Mehrheit von CSU und SPD im Marktrat zu überwinden und in diesem Gremium wieder ausgeglichenere Verhältnisse einkehren zu lassen. "Absolute Mehrheiten machen ein Gremium zwar nicht undemokratisch," sagte Neumeier, "aber sie machen den blinden Fleck des Gremiums größer - es muss nicht mehr diskutiert werden und wertvolle Ideen gehen unter".

Grundsätzlich ist Neumeier für größtmögliche Offenheit, auch was die Entscheidungen im Rathaus anbelangen. Er fordert, dass man Marktrats-Protokolle auf der Homepage des Marktes nachlesen kann und dass Sitzungen des Rates im Internet live übertragen werden. In anderen Gemeinden sei das durchaus üblich, versicherte er und belegte es mit Beispielen.
28 Punkte umfasst das Wahlprogramm der ÜPW, das Neumeier vorstellte, wobei er auf den Verkehr am Platz am Kreuz, den Bahnlärm und dem Schutz davor, sowie vor allem auf das Problem "Geruch und Abwasser" ein besonderes Augenmerk legte. Hier wies er darauf hin, dass ein teuerer Neubau der Kläranlage anstehe und man darauf achten müsse, dass das Klärwerk in Schwarzenfelder Hand bleibe.

Wichtig sind Neumeier und der ÜPW auch neue Gewerbeansiedlungen. "Schwarzenfeld muss in Bezug auf Gewerbeansiedlungen endlich wieder Fahrt aufnehmen," forderte er und lenkte den Blick auf die Nachbarkommunen Pfreimd und Wernberg.

In diesem Zusammenhang wünscht sich der Bürgermeisterkandidat aktive Wirtschaftsförderung: "Meines Wissens passiert hier nicht viel, oder zumindest längst nicht genug. Das muss sich ändern!"

Auch Themen wie Miesberg-Allee, die Energiewende vor Ort und eine bessere Versorgung mit Bus und Bahn kamen in der Rede vor. Die alternativen Ideen will er in weiteren Versammlungen genauer darstellen.
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