Wahlkampfauftakt der "Schwarzenfelder Wählergruppe" - Bahnlärmschutz gefordert
Mehr Sitze im Marktrat das Ziel

Marktrat und Spitzenkandidat der Schwarzenfelder Wählergemeinschaft, Bernhard Vogel, stellte im Gasthaus Plank sein Programm vor. Bild: mab
Lokales
Schwarzenfeld
05.03.2014
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Es war ein Heimspiel für Marktrat Bernhard Vogel, als er zusammen mit den Kandidaten der Liste "Schwarzenfelder Wählergruppe" (SWG) zum politischen Frühschoppen in das Gasthaus Plank nach Kögl eingeladen hatte. Dementsprechend voll war der Oichkatzlwirt mit überwiegend Kögler Bürgern.

"Von gegenseitigem Respekt geprägt" möchte der Spitzenkandidat der SWG den örtlichen Wahlkampf sehen. Vogel bedauerte im Rückblick auf seine ersten sechs Jahre im Marktratsgremium, dass trotz überwiegender Übereinstimmung bei den getroffenen Entscheidungen "oftmals nicht die Kraft der Argumente, sondern bisweilen nur die mehrheitsbildende Sitzverteilung gezählt hat." Die Anzahl der Sitze bei der SWG und insgesamt der freien Gruppierungen müsse nach oben geschraubt werden.

Auf den Gefahrenschwerpunkt am Übergang an der Böttcherstraße wies Bernhard Vogel im Anschluss hin und eröffnete Lösungsvorschläge - etwa eine Lotsenregelung durch Eltern oder Großeltern in den neuralgischen Zeiten. Zudem brachte er noch die oftmals angesprochene und andernorts erfolgreich praktizierte Variante mit einem Geschwindigkeitsmessgerät zur Sprache.

"Elektrifizierung der Bahn - und damit Zugverkehr nahe am Minutentakt muss begleitet sein von wirksamen Lärmschutzmaßnahmen, die es gilt, jetzt schon massiv einzufordern", sprach Vogel einen weiteren Punkt an.

Ein Gefahrenpunkt

Einen neuralgischen Gefahrenpunkt sah der Redner auch im Bereich der Neuen Amberger Straße auf Höhe des ehemaligen Tyczka-Geländes und seiner jetzigen Bebauung mit den beiden Supermärkten. Ein gekennzeichneter Übergang - gar mit einer Ampel - komme allen Siedlungsbewohnern entgegen, sprach sich Vogel für eine Verbesserung der dortigen Verkehrssituation aus. Ein weiteres Thema stelle die Lärmbelästigung durch "Milchhof-Lkw" dar, wusste Vogel aus eigener Erfahrung zu berichten. "Die Verantwortlichen des Milchhofes haben hier ihre Hausaufgaben zu machen", forderte der Marktrat unter lautstarkem Beifall ein.

Neben allerorts diskutierten Themen wie Miesberg-Allee, Kreisverkehr bei der Aral-Tankstelle oder auch Verwendung des Bauer-Areals legte Vogel noch ein Hauptaugenmerk auf die "Leidensgeschichte Ortsgästeführer und Heimatpfleger." Er vermisse von der Verwaltung und dem Bürgermeister jegliche erfolgversprechende Unterstützung beim Vorhaben "Felsenkeller". Das habe dazu geführt, dass Alois Kuhndörfer sein Amt niedergelegt habe. "Weshalb wurden durch den Markt vorhandene Fördertöpfe seit dem Jahr 2007 entweder gar nicht, oder nur zu einem verschwindend geringen Teil angezapft?", fragte der Redner in die Runde. Er nannte eine Vielzahl von positiven Beispielen mit ausführlichem Zahlenmaterial aus anderen Kommunen.

Bürgermeisterkandidat Peter Neumeier zeigte den Zuhörern im Anschluss die Eckdaten seines Wahlkampfes mit Themen wie Gewerbeansiedlung und Bahnstrecken-Ausbau sowie einem wünschenswert funktionierenden Miteinander von Alt und Jung auf.
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