Aus der Marktratssitzung
Breitband lässt auf sich warten

Das Wohnviertel Flora hat sich zu einem Vorzeigequartier des Marktes entwickelt. Nun sollen auch noch die Straßen begrünt werden. Es geht um den Sportplatzweg (Bild), die Pfarrer-Dötsch-Straße, um den Schrebersteig und Am Kohweiher. Bild: Dobler
Politik
Schwarzenfeld
06.12.2016
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"Die Telekom ist in Verzug." Mit dieser betrüblichen Nachricht antwortete Bürgermeister Manfred Rodde auf eine Nachfrage aus dem Marktrat, wie es denn mit dem Breitbandausbau im Ort aussehe.

Aufgebracht hatte das Thema ÜPW-Rat Peter Neumeier bei der letzten Sitzung im Rathaus. "Wie sieht es mit dem Breitbandausbau aus?", wollte er von der Verwaltung wissen und erhielt die Information, dass die Telekom in Verzug sei, auch wenn die Standorte der Verteiler feststehen würden. "Im Frühjahr 2017 gehen die Baumaßnahmen los und sie werden bis Ende nächsten Jahres dauern", wusste Rodde. Früher hatte es geheißen, im Mai 2017 sei bereits alles erledigt.

Manfred Bäumler (ÜPW) wies auf die neue Straße zwischen Asbach und Schwaig hin. „Die ist kaputt, da gibt es einen Riss“, sagte er. Der Bürgermeister versprach, die Sache im Auge zu behalten.

Thema der Sitzung war auch die Straßenbegrünung im Baugebiet Flora. Der Auftrag dafür wurde bereits vergeben, er wird für 65 000 Euro von der Firma Kahl aus Schmidgaden-Götzendorf ausgeführt. In den Genuss der Begrünung kommen der Sportplatzweg, die Pfarrer-Dötsch-Straße, der Schrebersteig sowie Am Koweiher.

Vor einem halben Jahr haben sich im Marktrat fünf Büros vorgestellt, die Ideen für ISEK, ein integriertes städtebauliches Entwicklungkonzept für Schwarzenfeld, präsentierten (wir berichteten). Ausgewählt wurde das Büro U-M-S Urban Management Systems aus Leipzig. Am heutigen Mittwoch sollte eigentlich die ISEK-Auftaktveranstaltung über die Bühne gehen. "Der Termin muss leider verschoben werden," bedauerte der Bürgermeister. Anfang Februar 2017 soll sie nachgeholt werden.

Was das Raumordnungsverfahren für den Bau der 380-kV-Stromleitung "Ostbayernring" anbelangt, so wäre Schwarzenfeld nach dem Stand der Dinge nur am Rande berührt. Es gibt ein Vorranggebiet für Bodenschätze westlich von Schwarzenfeld, dem die Trasse nahe kommen könnte. "Empfohlen wird, aus Gründen der Rohstoffsicherung keinen Maststandort innerhalb des Vorranggebiets vorzusehen," heißt es in einer Gesamtbeurteilung.
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