17.10.2017 - 20:00 Uhr
SchwarzenfeldOberpfalz

Marktrat und Bauausschuss tagen Rathaus-Sanierung endet erst 2018

Im November 2017 soll die energetische Sanierung des Rathauses eigentlich abgeschlossen sein. Aber es dauert länger. Vor allem die Gestaltung der Sitzungssäle zieht sich bis in das Frühjahr 2018 hinein.

Nach einer Neukalkulation sinken jetzt die Gebühren, die der Markt für die Benutzung des Friedhofs und für Bestattungen anrechnet.
von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

Vor der Zusammenkunft des Bauausschusses im Ausweichquartier bei der Feuerwehr durften am Montag die Mitglieder einen Blick in die Baustelle Rathaus werfen. Aktuell war zu sehen, wie im Eingangsbereich des Gebäudes, das sich noch immer eingerüstet präsentiert, von einer Fachfirma die Fußbodenheizung verlegt wird.

Während die Büros im Rathaus bereits energetisch saniert sind, steht die Hauptarbeit in den beiden Sitzungssälen noch aus. Sie wird vermutlich bis März nächsten Jahres dauern.

Zu beschäftigen hatte sich der Ausschuss auch mit einem Vorhaben der Milchwerke. Das Unternehmen plant auf einer Grundfläche von 4700 Quadratmetern die Errichtung einer Lastwagen-Wartezone mit 31 Stellplätzen gegenüber der Molkerei. Bis auf eine Gegenstimme war das Gremium dafür, dem Vorhaben das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen.

Kein "Wildparken" mehr

Zur Entlastung des Betriebsgeländes sollen leere Brummis, die zur Beladung kommen (keine Vorkühlpflicht) außerhalb des Betriebsgeländes parken. Um ein "Wildparken" auf öffentlichen Straßen in der Umgebung der Molkerei zu vermeiden, sollen die Lastwägen zu der geplanten Wartezone gelenkt werden. Die Fahrer melden sich an und werden über den Be- oder Entladungszeitpunkt informiert. Durch diese Verkehrslenkung sollen Rangiermanöver vermieden werden. Die Einfahrt erfolgt über die Benzstraße und die Ausfahrt über die Molkereistraße zum Betriebsgelände. Die nördliche und nordöstliche Begrenzung der geplanten Wartezone bildet eine vier Meter hohe Lärmschutzwand. Im südwestlichen Bereich des Grundstücks ist ein Toilettenhäuschen mit Sanitäranlage geplant. Vorgesehen sind zwischen 6 und 7 Uhr zwölf An- und Abfahrten, danach tagsüber bis 20 Uhr rund 120 An- und Abfahrten, von 20 bis 22 Uhr 24 Fahrten, sowie in der Nacht 32.

Friedhofgebühren sinken

Bereits vergangene Woche hatte sich der Marktrat in seiner Gänze mit einem Thema zu beschäftigen, dass alle Bürger betrifft. Es ging darum, die Friedshofs- und Bestattungssatzung zu erneuern und die Gebühren neu festzulegen. Sie wurden einstimmig verabschiedet - auch weil die Gebühren im Vergleich zu früher sinken. Auf Grundlage der Kalkulation einer Beratungsfirma liegen die Gebühren für eine Bestattung nun zwischen 147 Euro (Urne in Urnenmauernische) und 461 Euro (für einen Sarg samt Tieferlegung); dazu kommen weitere Gebühren, etwa für die Nutzung der Leichenhalle. Die Grabnutzungsgebühr liegt zwischen 170 Euro für ein kleines Urnengrab, 370 Euro für ein Einzelgrab und bis zu 1100 Euro für ein Mehrfachgrab.

Ladesäule für E-Autos

Auch mit der Elektromobilität beschäftigte sich der Marktrat. Es gibt nämlich Fördergelder des Bundes, wenn man eine Ladesäule für E-Autos errichtet. Sie soll ans Rathaus kommen und um die 5000 Euro kosten. Einstimmig beschloss das Plenum, sich an der Ausschreibung des Förderprogramms zu beteiligen.

Geld zurück für "Flora"

Als gute Nachricht für die Bewohner im Neubaugebiet Flora war zu hören, dass nach der Abrechnung der Erschließungsbeiträge die meisten Häuslebauer Geld zurückbekommen. Die entsprechenden Bescheide sollen in den nächsten Wochen zugestellt werden.

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