15.05.2017 - 20:00 Uhr
SchwarzenfeldSport

Am Dienstag fällt die Entscheidung Noch leise Hoffnung für die HSG-Damen

Es gibt noch ein kleines Fünkchen Hoffnung, dass die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld auch in der kommenden Saison Landesliga spielen. Derzeit sind sie aber von anderen abhängig.

Anna Kovarikova (dunkles Trikot) war in ihrem letzten Spiel noch einmal treffsicher. Zwölf Tore erzielte sie beim starken Auftritt in Schwabach. Die Rückraumschützin beendet ihre Karriere.
von Tanja SöllnerProfil

Schwarzenfeld/Nabburg. (söt/mr) Bitteres Ende für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Nach einer erneut erstklassigen Partie gegen die SG Schwabach/Roth mussten sie sich am Sonntag mit 23:24 geschlagen geben. Damit rutschten sie in der Abschlusstabelle um einen Platz nach hinten auf Rang elf, der eigentlich den sicheren Abstieg bedeutet.

Ablauf der Anmeldefrist

Allerdings ist das Meldeverfahren für die kommende Saison noch nicht abgeschlossen. Bis 0 Uhr in der Nacht von Montag auf Dienstag hatten die Meister und Vizemeister der einzelnen Bezirksoberligen noch Zeit, dem Verband mitzuteilen, ob sie ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen.

"Stand jetzt wäre in den beiden Landesligen noch ein Platz frei", sagte Spielleiterin Sabine Schreiner-Marr am Montagmittag auf Anfrage. Um diesen Platz würden dann die Tabellenelften aus der Nord-Staffel (HSG Nabburg/Schwarzenfeld) und der Süd-Staffel (TSV Grafing) spielen. Am Dienstag will Schreiner-Marr mittteilen, ob es zum Relegationsspiel kommt.

Die Diskussionen hätten sich alle erübrigt, hätte die HSG am Sonntag in Schwabach mindestens ein Punkt geholt, dann wären die Oberpfälzerinnen bei Punktgleichheit mit dem HSV Bergtheim II auf dem sicheren zehnten Platz gelandet.

Zumeist ausgeglichen

Ein Unentschieden wäre bei dieser Begegnung auch mehr als verdient gewesen. Die HSG-Damen passten sich souverän an die Spielweise des eventuellen Aufsteigers an. Und sie zeigten von Anfang an, dass sie nicht bereit sind, den Abstieg so einfach hinzunehmen. Nach zehn Spielminuten stand es erst 4:4 und beide Mannschaften schenkten sich nichts. Zu überhastete Angriffe der HSG-Damen ermöglichte dem Gastgeber erstmalig eine Zwei-Tore-Führung, doch zur Pause war die Partie wieder ausgeglichen (11:11).

Nach der Halbzeitpause zeigten sich beide Mannschaften sehr statisch. Der eine profitierte von den Fehlern des Anderen. Die HSG-Damen wurden aber schneller wieder wach und konnten zum ersten Mal die Führung zum 13:12 für sich beanspruchen. Doch die Partie war weiter total ausgeglichen. Ständig wechselte die Führung. Sechs Minuten vor Spielende führten die Gäste dann mit 21:19. Doch durch zwei Tore in Folge gelang es dem Gastgeber, wieder auszugleichen. Die Oberpfälzerinnen agierten nun zu hastig. Um jeden Preis wollten sie den Sieg, die Gastgeberinnen waren aber einfach cleverer und siegten am Ende noch mit 24:23.

HSG-Tore: Anna Kovarikova 12/3, Ramona Völkl-Simbeck 6/1, Nathalie Fleischmann 2, Carina Czichon 1, Kerstin Schill 1, Theresa Desing 1

Stand jetzt wäre in den beiden Landesligen noch ein Platz frei.Landesliga-Spielleiterin Sabine Schreiner-Marr am Montagmittag
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