18.08.2017 - 23:16 Uhr
SchwarzenfeldSport

Derby: Schwwarzenfeld erwartet Ettmannsdorf Ein Derby der Krisenclubs

Zwei Mannschaften, die in der Vergangenheit wenig Grund zum Jubeln hatten, treffen am Samstag im Derby aufeinander. Im Schwarzenfelder Sportparkstadion stehen sich um 16 Uhr der heimische Aufsteiger und der SC Ettmannsdorf gegenüber.

von Autor AHOProfil

Schwarzenfeld/Ettmannsdorf. Für einen der zwei Krisenclubs könnte die Leidenszeit zu Ende gehen , sofern es kein Unentschieden gibt. So richtig zufrieden wäre wohl weder Wolfgang Stier noch sein Gegenüber Thorsten Baierlein mit einer Punkteteilung.

Nach sieben Niederlagen in Folge erhofft sich insbesondere der 1. FC Schwarzenfeld ein erstes Erfolgserlebnis in der neuen Liga. Trotz einiger deutlicher Resultate waren die Leistungen des Aufsteigers nicht so schlecht, wie anzunehmen ist. "Wir hatten ein sehr schweres Auftaktprogramm, deshalb ist die Tabellensituation nicht überraschend. Mit dem einen oder anderen Punkt hatten wir aber schon gerechnet", sagt Wolfgang Stier, der betont, dass sich wohl beide Vereine den bisherigen Saisonverlauf ganz anders vorgestellt hatten.

Besondere Brisanz

Ein Derby habe immer eine besondere Brisanz, weil keiner verlieren will. "Für uns ist die Lage einen kleinen Tick schlimmer als für Ettmannsdorf, den bei einer weiteren Niederlage wird der Abstand immer größer", macht der Schwarzenfelder Trainer deutlich. Es geht für seine Mannschaft um wichtige drei Punkte und um die Erkenntnis, dass auch der 1. FC Schwarzenfeld gewinnen kann. Seine Truppe hab es nicht verdient, punktlos am Tabellenende zu stehen.

Ein Derbysieg wäre auch gut für die Moral seiner Spieler, meint Wolfgang Stier, denn es fehle ein Erfolgserlebnis. In diesem Spiel wollen die Gastgeber zeigen, dass sie mithalten und punkten können. Um einen Dreier zu landen, benötigt der Aufsteiger aber auch das nötige Glück, das ihm in den ersten Spielen gefehlt hat. "Wir freuen uns auf dieses Derby, wenngleich es keine einfache Situation ist. Erneut fehlen mir einige wichtige Spieler", so der Schwarzenfelder Trainer. So sind Sebastian Bauer und Bastian Böckl in Urlaub, Tom Bayerl fehlt verletzungsbedingt. "Wenn wir konzentriert arbeiten und unsere Chancen nutzen, sollte es zum Sieg reichen", hofft der Coach.

Der SC Ettmannsdorf tritt nach sieben Spieltagen weiterhin auf der Stelle im Abstiegskampf. Erst ein Sieg und ein Unentschieden stehen auf de Habenseite. Die zwei aktuellen Niederlagen in Bad Kötzting und am Dienstag gegen Donaustauf haben dafür gesorgt, dass sich die Situation verschlimmert hat. Jetzt heißt es aufpassen, dass nicht frühzeitig der Anschluss verpasst wird.

Wie am vergangenen Samstag waren auch gegen den SV Donaustauf individuelle Abwehrfehler Schuld an der Niederlage, die selbst gegen einen Titelanwärter vermeidbar gewesen wäre. Vor allem bei Standardsituationen stimmt die Zuordnung nicht, die Defensive tritt nicht so souverän wie in der Vergangenheit gewohnt auf. Eine Besserung scheint nicht in Sicht zu sein. Um die nötigen Punkt zu holen, reichen solche Leistungen wie zuletzt nicht aus, wenngleich die Gegner keineswegs übermächtig waren. "Leider stehen wir jetzt da,wo wir auf keinen Fall hin wollten. Wir müssen diese Situation jetzt aber annehmen und versuchen, gemeinsam da herauszukommen", sagt Thorsten Baierlein.

Etwas Besonderes

Ein erster Schritt wäre ein Sieg im Derby. Seine Spieler müssten sich auf ihre Stärken besinnen und Siegeswillen zeigen. "Dass der Gegner bisher noch keinen Punkt holen konnte, spielt für uns keine Rolle. Ein Derby ist immer etwas Besonderes. Zudem sind wir bestimmt nicht in der Position, dass wir den 1. FC Schwarzenfeld unterschätzen oder am Tabellenstand messen." Mit leeren Händen will der SCE nicht aus Schwarzenfeld zurückkehren.

Personelle Änderung gibt gegenüber den zwei letzten Begegnungen nicht.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp