Handball
HSG-Damen trotz Abschlussniederlage mit Moral

Carina Czichon (Szene aus dem Spiel gegen Eltersdorf) war einmal mehr beste Torschützin bei der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Die Spielgemeinschaft verlor allerdings das letzte Saisonspiel bei der SG Rohr. Bild: mhs
Sport
Schwarzenfeld
16.04.2018
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Ein Sie zum Abschluss wäre schön gewesen. Groß traurig ist bei den Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld aber niemand nach dem letzten Spiel in Rohr.

Die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld konnte die erste Bezirksoberligasaison nach dem Abstieg aus der Landesliga nicht mit einem Sieg abrunden. Sie verloren die letzte Partie gegen die SG Rohr/Pavelsbach knapp mit 19:21.

Die Gäste gingen zwar mit einer positiven Einstellung in die Begegnung, fanden aber von Anfang an nicht den richtigen Spielfluss. Der Gastgeber erwies sich als sehr kämpferisch und störte immens das Angriffsspiel der HSG-Damen. Schnell lag die HSG mit 0:2 im Hintertreffen und die Begegnung entpuppte sich als wahrer Härtefall. Bis zum Spielstand von 4:4 konnten die Oberpfälzerinnen noch mithalten, kamen dann aber immer mehr ins Schludern. Viele Fehlpässe und zu ungenaue Torabschlüsse ermöglichten der Heimmannschaft sich einen Vorsprung zu erspielen. Von da an lag man immer mit zwei, drei Toren im Hintertreffen.

Die Spielgemeinschaft aus Rohr präsentierte sich nicht überragend, präsentierte sich aber einfach cleverer. Während die HSG-Damen im Angriff mit sich haderten, schaltete der Gastgeber blitzschnell um, und kam durch schnelle Konter zu einfachen Toren. Zur Halbzeitpause stand es 11:8 und man konnte mit den ersten 30 Minuten nicht zufrieden sein.

Die zweite Hälfte brachte zunächst keine Veränderung. Die HSG-Damen konnten zwar durch eine starke Carina Czichon zunächst auf 9:11 verkürzen, jedoch mehrten sich danach die zahlreichen technischen Fehler. Die SG zog dann in der 45. Spielminute auf 17:11 davon und es schien, dass eine Vorentscheidung gefallen ist. Die Oberpfälzerinnen steckten jedoch nicht auf. Die Abwehr wurde umgestellt und viele Tempogegenstöße erarbeitet. Trotz der enormen Hitze in der Halle kam man zurück und verkürzte Tor um Tor und schaffte in Minute 55 den 19:21-Anschluss.

"Auch wenn wir am Ende eine verdiente Niederlage hinnehmen müssen, so hat die Mannschaft Moral bewiesen und nie aufgesteckt, obwohl die Saison schon gelaufen war", sagte HSG-Trainer Karl Söllner. "Die enorme ungewohnte Hitze in der Halle zollte am Ende beiden Mannschaften Kräfte. Wir hatten aber im gesamten Spielverlauf zu viele technische Fehler, so dass der Sieg zu Recht an die Heimmannschaft ging."

HSG-Tore: Czichon 7, Fleischmann 5/4, Stubenvoll 4/1, Fröhlich 2, Reil 1

Auch wenn wir am Ende eine verdiente Niederlage hinnehmen müssen, so hat die Mannschaft Moral bewiesen und nie aufgesteckt.HSG-Trainer Karl Söllner
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