01.03.2018 - 20:00 Uhr
Schwarzenfeld

HSG-Damen müssen in Regensburg ran Dezimiert in die Domstadt

Die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld müssen am Samstag in Regensburg antreten. Ausgerechnet beim Tabellennachbarn muss Trainer Karl Söllner auf einige wichtige Spielerinnen verzichten.

Auf die Motivationskünste von Trainer Karl Söllner kommt es in Regensburg an: Die HSG Nabburg/Schwarzenfeld muss am Samstag wichtige Spielerinnen ersetzen. Für den Coach aber kein Grund, nicht vehement einen Sieg einzufordern. Bild: mhs
von Tanja SöllnerProfil

Eine heikle Aufgabe erwartet die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Samstag, 3. März: Die Truppe von Trainer Karl Söllner muss um 19.30 Uhr beim direkten Tabellennachbarn SG Regensburg ran. Für die Domstädterinnen läuft die Rückrunde gut. Sie steigerten sich in der Saison stetig, so dass sie mit dem aktuellen vierten Tabellenplatz zufrieden sein können. Zwar entschieden die HSG-Damen ihre Heimpartie souverän mit 22:16 für sich, rechnen aber am Samstag beim Rückspiel mit sehr viel mehr Gegenwehr. Vor heimischem Publikum werden sich die Regensburgerinnen die Punkte nicht so einfach abnehmen lassen. Das kompromisslose Abwehrverhalten des kommenden Gegners hat den HSG-Damen schon des Öfteren zu schaffen gemacht.

Erschwerend kommt für die HSG-Damen hinzu, dass am Wochenende einige Leistungsträgerinnen nicht mit dabei sein werden. "Wenig Personal und dann auch noch beim Sportklub, dass wird bestimmt eine ganz knifflige Angelegenheit", befürchtet Trainer Söllner. "Wir haben schon größere Durststrecken überwunden. Der Gegner wird auf jeden Fall eine ganz harte Nuss. Wir wissen aber, dass wir ihn besiegen können. Wir haben schon oft bewiesen, dass wir auch mit weniger Spielerinnen unser Ziel erreichen können."

Zwar hat seine HSG im letzten Heimspiel mit viel Kampf zwei Punkte behalten können, dennoch ist die Fehlerquote momentan einfach zu hoch. Die Defensive müsse noch verbessert und die sich bietenden Torchancen konsequenter genutzt werden. "Gerade gegen die Domstädterinnen muss die Abwehr wieder zu 100 Prozent funktionieren, da jeder Fehler mit großer Wahrscheinlichkeit rigoros ausgenutzt wird. Schwer wird es mit Sicherheit, aber durchaus machbar."

Wir haben schon oft bewiesen, dass wir auch mit weniger Spielerinnen unser Ziel erreichen können.HSG-Coach Karl Söllner

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