12.03.2018 - 23:46 Uhr
Schwarzenfeld

Kantersieg für HSG-Damen Gegner aus Mintraching trifft nur acht Mal

Nach einer zähen, aber doch souveränen Begegnung gingen die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld gegen den FC Mintraching/Neutraubling II mit 20:8 als Sieger vom Platz.

Auch Laura Schmidl (rechts) trug sich beim klaren Sieg der HSG in die Torschützenliste ein. Bild: ham
von Tanja SöllnerProfil

Die HSG ließ den Gästen in heimischer Halle von Anfang an keine Chance. Die Abwehrleistung, an diesem Tag das Aushängeschild der HSG-Damen, machte es den Mintrachinger Spielerinnen schwer, sich plausible Torchancen zu erspielen. Nach 7 Spielminuten führte die HSG 3:0 und es schien eine einfache Partie zu werden. Doch die HSG-Damen passten sich der trägen Spielweise des Gegners an. Die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig, was zur Folge hatte, dass man sich in der ersten Halbzeit nicht schon souverän absetzen konnte. Drei Siebenmeter und einige freistehende Torchancen wurden nicht verwandelt. So konnten die Gäste bis zur 20. Spielminute den HSG-Damen noch folgen. Die 6:0 Abwehr stand aber sehr gut und eine hervorragend agierende Lisa Pröls entschärfte einige gute Torchancen des Gegners. Zur Halbzeit stand es nur 8:4 für die HSG-Damen.

Auch in den Anfangsminuten der zweiten Spielhälfte zeigte die Heimmannschaft ihr unsicheres Angriffsverhalten weiter. Die HSG musste gleich in Unterzahl agieren, was dem Gast aus Mintraching in die Hände spielte. Sie verkürzten auf 6:8 und die mangelnde Chancenverwertung zog sich wie ein roter Faden durchs Spiel. Aber die Söllner-Schützlinge waren nun wacher. Es gab vermehrt schnelle Spielzüge. Über 10:6 zogen die Einheimischen bis zur 50. Spielminute auf 15:6 davon. Am Ende stand ein niemals gefährdeter 20:8-Sieg.

"Nur acht Gegentore sprechen für unsere an diesem Tag hervorragende Abwehrleistung. Allerdings war die Chancenverwertung in der ersten Spielhälfte katastrophal", sagte Trainer Karl Söllner. "Wir hätten gegen eine sehr träge spielende Mintrachinger Mannschaft viel mehr aus uns herausholen müssen. Das müssen wir endlich abstellen, sonst wird es nächste Woche gegen die HSG Naabtal sehr schwer werden."

HSG-Tore: Anna Stubenvoll 7/3, Nathalie Fleischmann 6/3, Theresa Fröhlich 2, Laura Schmidl, Simone Leuchtenberger, Verena Luley, Miriam Reil und Tanja Söllner je 1

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