Landesliga Mitte
Zwei angeschlagene Teams im Sportpark

Der Schwarzenfelder Marco Zirngibl (rechts) ist eine wichtige Stütze im FC-Team: Andere Leistungsträger fallen aber am Samstag im Heimspiel gegen Bad Kötzting aus. Dennoch wollen die Gastgeber gegen die Elf aus dem Bayerischen Wald überraschen. Bild: mhs
Sport
Schwarzenfeld
01.09.2017
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Das wär natürlich so eine Sache: Wenn der 1. FC Schwarzenfeld genau an der Kirwa seinen ersten Saisonsieg einfahren würde. Warum eigentlich nicht?

Nach zwei Unentschieden in Folge sollte der 1. FC Schwarzenfeld am Samstag (16 Uhr) mit einem gestärkten Selbstbewusstsein in das Kirwa-Heimspiel gegen den 1. FC Bad Kötzting gehen. Das Ziel gegen den aktuell schwächelnden Topclub aus dem Bayerwald wäre der erste Sieg nach dem Aufstieg. Doch die Voraussetzungen haben sich noch weiter verschlechtert, weil Trainer Wolfgang Stier auf zahlreiche Stammspieler verzichten muss. So wäre er mit einer neuerlichen Punkteteilung mehr als zufrieden.

In diesem Heimspiel gegen den 1. FC Bad Kötzting, der nach Meinung des Schwarzenfelder Trainers bis jetzt hinter den Erwartungen geblieben ist, aber wesentlich stärker einzuschätzen ist, als es der Tabellenstand aussagt, wollten die Gastgeber eigentlich das Ruder herumreißen und den ersten Dreier landen. "Unser Ziel ist der erste Sieg, den wir längst verdient hätten", sagt der Coach. Doch ob sich dieses Vorhaben realisieren lässt, erscheint fraglich. Durch Ausfälle wird der ohnehin kleine Kader des Aufsteigers weiter ausgedünnt.

"Jede Woche treten wir mit einer anderen Formation an. Das macht die Sache für uns sehr schwierig", erklärt Wolfgang Stier, der sich wünscht, Kontinuität in die Aufstellung zu bringen. Bislang konnten die Schwarzenfelder nie zwei Mal mit der gleichen Besetzung auflaufen. Auch am Samstag rücken Akteure aus der zweiten Mannschaft in den Kader auf, der wohl nur zwölf Mann aufweisen wird. Fehlen werden Max Ferstl, der sich an der Leiste verletzt hat, sowie der torgefährliche Neuzugang Tomas Glazer, der an einer Knöchelverletzung laboriert. Dazu kommen die Langzeitausfälle Bäßler, Bayerl und Ludascher.

Trotz aller Widrigkeiten gehen die Gastgeber zuversichtlich in das Spiel gegen Bad Kötzting. Gegen die starken Gäste wäre ein Unentschieden auf jeden Fall ein positives Resultat.

Jede Woche treten wir mit einer anderen Formation an. Das macht die Sache für uns sehr schwierig.Wolfgang Stier, Trainer des 1. FC Schwarzenfeld
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