03.01.2018 - 20:00 Uhr
SchwarzenfeldSport

Von der Kreisliga in die Landesliga Stier hört im Sommer in Schwarzenfeld auf

Die Entscheidung, in welcher Liga der 1. FC Schwarzenfeld in der nächsten Saison an den Start geht, ist noch nicht gefallen. Dafür aber, welche Pläne Trainer Wolfgang Stier verfolgt.

Immer voll dabei: Wolfgang Stier, Trainer des 1. FC Schwarzenfeld. Am Saisonende hört er beim Landesligisten auf. A. Schwarzmeier
von Josef Maier Kontakt Profil

Es ist noch nicht vorbei. "Wir versuchen natürlich alles, um noch den Klassenerhalt zu schaffen", sagt Wolfgang Stier. Der Trainer des 1. FC Schwarzenfeld glaubt noch daran, mit seinen Jungs den Verbleib in der Landesliga Mitte zu sichern. Für den Trainer ist es am Saisonende aber auf jeden Fall vorbei: "Ich höre auf. Ich denke, vier Jahre bei einem Verein sind genug. Es war hier, egal, wie es in dieser Saison ausgeht, eine sehr schöne Zeit."

Zur Saison 2014/15 kam der heute 47-Jährige, dessen Heimatverein der TSV Oberviechtach ist, als Cheftrainer in den Sportpark. Schon Jahre zuvor war er einmal Co-Trainer im Team von Adi Götz. Damals stiegen die Schwarzenfelder erstmals in die Landesliga auf. Als Stier das zweite Mal kam, war der 1. FC gerade in die Kreisliga abgestiegen. Über die Relegation schaffte Stier mit seiner Mannschaft den sofortigen Wiederaufstieg.

Wichtige Rückkehrer

In der Spielzeit danach erreichte der Übungsleiter mit seinen Jungs Platz vier, ehe in der Saison darauf der ganz große Coup mit dem Landesliga-Aufstieg gelang. Dort liegt Schwarzenfeld zur Winterpause zwar punktgleich mit Schlusslicht SV Raigering auf dem letzten Platz. Der Rückstand auf den letzten Relegationsplatz beträgt allerdings nur fünf Punkte. Und zur Rest-Rückrunde kehren auch wieder wichtige Spieler zurück. Christoph Ludascher, Philipp Fischer, Max Klebl, Bastian Böckl oder Thomas Bayerl sind wieder einsatzbereit. "Wir werden alles ab Mitte Januar dafür tun, dass wir bis zum ersten Spiel gegen Etzenricht topfit sind", verspricht Stier vollen Einsatz.

Auf seine Jungs lässt er heute wie damals nichts kommen. "Ich kenne viele Spieler schon lange, das ist eine sehr homogene Mannschaft", sagt der Trainer. Auf Führungsspieler wie Matthias Meßmann und Marco Zirngibl kann er sich immer verlassen. Auch mit den Vereinsverantwortlichen gebe es eine gute Zusammenarbeit, sagt Stier.

Nachfolger in Kürze

Das sieht die Abteilungsspitze genauso: "Er investiert sehr viel Zeit in die Vorbereitung von Spielen, macht alles sehr genau", charakterisiert Abteilungsleiter Matthias Kurz den Trainer. "Er hat eine angenehme menschliche Art. Zudem kann er sehr gut mit den Spielern umgehen." Kurz will in den nächsten Tagen Stiers Nachfolger offiziell bekanntgeben.

Was Stier ab der kommenden Saison macht, ist offen. Es gebe immer wieder Anfragen, sagt der Trainer, der mit seiner Familie in Weiden lebt. Wenn etwas Interessantes dabei sei, werde er sich das anhören: "Ich muss aber nicht unbedingt was machen."

Ich höre auf. Ich denke, vier Jahre bei einem Verein sind genug. Es war hier, egal, wie es in dieser Saison ausgeht, eine sehr schöne Zeit.Wolfgang Stier, Trainer des 1. FC Schwarzenfeld
Er hat eine angenehme menschliche Art. Zudem kann er sehr gut mit den Spielern umgehen.Abteilungsleiter Matthias Kurz über Trainer Wolfgang Stier

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