Arbeiten dauern bis Pfingsten
Kirchturm zu sanieren

Der markanteste Bauteil der Klosterkirche ist auch sein jüngster. Den Turm, der jetzt saniert wird, gibt es seit 130 Jahren, die Kirche steht seit 324 Jahren - die Vorgängerkapelle nicht mitgerechnet. Bilder: Dobler (2)
Vermischtes
Schwarzenfeld
13.04.2018
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Als Dreikaiserjahr ging das Jahr 1888 in die deutsche Geschichte ein. In Schwarzenfeld hat man damals anderes im Sinn.

In jenem Jahr vor genau 130 Jahren wird nämlich der Turm als letzter Bauteil des Gotteshauses auf dem Miesberg errichtet, das schon seit 1694 steht - seit 324 Jahren also werden Messopfer zu Ehren der Hl. Dreifaltigkeit gefeiert. Durch Wallfahrten in den folgenden Jahren erwies sich die Kapelle als zu klein. Erst 1721wurde der Bitte des Pfarrers von Schwarzenfeld entsprochen, die Kapelle in eine Kirche zu vergrößern. Mit dem Turm haben die bauverantwortlichen Passionisten derzeit ein Problem. Er zieht Wasser und so wird seit dem 3. April an dem Bauwerk saniert.

Neuer Putz und Farbe

Aufgrund einer fehlerhaften Renovierung vor etlichen Jahren hatte sich in den Wänden des Turms Feuchtigkeit gesammelt, so dass die Wandverkleidung im Inneren moderte und nun herausgestemmt werden muss. Im Anschluss werden die Wände mit atmungsaktivem Putz und entsprechender Farbe versehen, so dass die Feuchtigkeit sich nicht länger aufstaut. Auch an der Außenfassade des Turms muss der Putz teils erneuert werden. "Wenn alles gut geht, sollte die Renovierung bis Pfingsten, spätestens bis zum Patrozinium, abgeschlossen sein - allerdings muss danach das Seitenportal der Miesbergkirche saniert werden, weil auch dort die Wände feucht sind", sagt Rektor P. Lukas Temme CP. Wegen des Baulärms finde die Eucharistische Anbetung bis auf Weiteres nicht in der Fatimakapelle, sondern im Betchor des Klosters statt.
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