BRK-Bereitschaft Schwarzenfeld berichtet
In vier Minuten beim Notfall

Otto Josef Langenhahn lobt die BRK Bereitschaft für den unermüdlichen Einsatz im Ehrenamt
Vermischtes
Schwarzenfeld
13.03.2018
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Kreisgeschäftsführer Otto-Josef Langenhan, Bürgermeister Manfred Rodde und Taktischer Leiter Florian Kleidl (von links) ehrten Maximilian Turban (Zweiter von rechts) für seine Treue zum Roten Kreuz. Bild: ksi

Die BRK-Bereitschaft Schwarzenfeld hat sich auch im letzten Jahr als zuverlässige und einsatzbereite Organisation erwiesen. Belege und Daten dazu gab es bei der Jahreshauptversammlung. Besonders erfreulich: die Entwicklung der Mitgliederzahl.

Für den erkrankten Bereitschaftsleiter Christoph Sperl begrüßte der Taktische Leiter Florian Kleidl die Mitglieder der Bereitschaft, sowie die Vertreter von Wasserwacht und der Freiwilligen Feuerwehr. Wie es hieß, werden für die erforderlichen Gerätschaften im Rettungsfahrzeug große Geldbeträge benötigt. "Der Kostenaufwand für das Rettungsfahrzeug im Einsatz im Sanitätsdienst, Katastrophenschutz und den Rettungsdienst ist enorm", sagte Kleidl. Sein Dank galt den großzügigen Spendern.

Hintergrunddienst

Der Taktische Leiter informierte über die Arbeit des Hintergrunddienstes innerhalb der Bereitschaft. "Es ist eine ehrenamtliche Einrichtung, die vom BRK begleitet wird, und sie dient als Entlastung für die Rettungsdienste in der Notfallsituation." Wenn es nötig war, seien die Retter vor Ort und der Hintergrundrettungsdienst schnell vor Ort und hätten wirksam Erste Hilfe geleistet. "Unser Fahrzeug steht mit der Ausstattung einem Rettungsfahrzeug gleich und wir achten darauf, dass sich ein Rettungsassistent mit in der Besatzung befindet."

Das Fahrzeug wurde im letzten Jahr 321 mal zum Einsatz gerufen. Insgesamt wurden 1551 Einsatzkilometer im Bereich, Schwarzenfeld und den umliegenden Gemeinden zu den verschiedenen Krankenhäusern gefahren. Das ergibt 1432,5 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit.

HvO (Helfer vor Ort) sind flächendeckend im Einsatz und tragen mit 9400 Bereitschaftsstunden einen wesentlichen Teil im Rettungsdienst bei. Großen Anteil an diesen Stunden hatten Korbinian Kurz mit 1673 Stunden, Florian Kleidl mit 1683 Stunden und Christoph Sperl mit 827 Stunden.

Rettungsdienst

Im Rettungsdienst wurden 216 Einsatzstunden und im öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst 2404 Stunden geleistet. Roland Lebrecht brachte weitere 1700 Stunden ein. Im Sanitätsdienst wurden bei verschiedenen Veranstaltungen 396 Stunden geleistet. Im Atemschutz-Sanitätsdienst war man 229 Stunden im Einsatz, beim Thema Aus- und Fortbildungen kam man auf 1490 Stunden. Im ehrenamtlichen Einsatz wurden insgesamt 16 500 Stunden geleistet. Durchschnittlich waren die Helfer in vier Minuten am Einsatzort.

Die Bereitschaft konnte zulegen und hat mit zwölf Neuaufnahmen jetzt achtzig Mitglieder. Derzeit stehen in Notfällen ein Notarzt, zwei Notfallsanitäter, zehn Rettungsassistenten und zehn Rettungssanitäter, acht Rettungsdiensthelfer und 33 Sanitäter mit Fachausbildung für den schnellen Einsatz zur Verfügung.

Als erfreulich wurden die drei Blutspende-Termine mit Unterstützung der Wasserwacht bezeichnet. "Es sind immer mehr Menschen bereit, durch die Aktion anderen zu helfen", freute sich Kleidl.

Aktive Jugend

Die Jugendgruppe wurde 2015 gegründet und wird von Christina Kiener, Sabrina Hösl und Katharina Kurz betreut. Fünf Jugendliche gehören der Gruppe an. Beim Kreiswettbewerb auf Burg Trausnitz konnte man auf Anhieb den ersten Platz gewinnen und die Qualifikation für den Bezirkswettbewerb sichern. Im Mai 2017 fuhr die Gruppe nach Grafenwöhr und gewann dort den dritten Platz.

Im öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst leisteten Dieter Eidenhardt 526, Florian Kleidl 380, Sieglinde Graf 348 und Miguel Guha 313 Stunden. Im Sanitätsdienst leistete Cindy Weiße 75, Florian Kleidl 57, Marco Strießl 43 und Andrea Krüger 38 Stunden. Für die Bereitschaft war Florian Kleidl 1683, Korbinian Kurz 1673, Christoph Sperl 827 und Martin Strießl 395 Stunden im Einsatz.

Bürgermeister Manfred Rodde zeigte sich von der Leistung der BRK-Bereitschaft Schwarzenfeld beeindruckt und gratulierte wegen der herausragende Arbeit und der eigenständigen Mittelbeschaffung. "Die Schwarzenfelder können sich in allen Situationen sicher fühlen", urteilte Rodde. Kreisgeschäftsführer Otto-Josef Langenhan erläutert die Baumaßnahmen beim BRK, etwa die Errichtung von Kindertagesstätten oder den Umzug in Nabburg.

Ehrungen

Die Geehrten: Kerstin Kurz, Maximilian Turban, Kerstin Meierhofer, Marina Obermeier und Carsten Karl (fünf Jahre), Marco Nißl und Christopher Kurz (10 Jahre) sowie Carsten Karl (30 Jahre beim BRK). Die Ehrungen nahmen Otto-Josef Langehan und Bürgermeister Manfred Rodde vor.
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