Dausch: Kommune soll weiter verhandeln
Drogeriemarkt herlocken

Das Reformhaus Schadeck (Bild) hat noch bis nächsten Montag geöffnet. Dessen Schließung und ganz allgemein das Fehlen von Drogeriemärkten in Schwarzenfeld war ein Thema der letzten Marktratssitzung. Bild: Dobler
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Schwarzenfeld
09.02.2018
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Schwarzenfeld und seine Drogeriefachmärkte: ein Trauerspiel. Früher gab es sogar drei Schlecker-Märkte gleichzeitig im Ort, jetzt macht auch noch das Reformhaus Schadeck zu. Karlheinz Dausch nutzte den Marktrat als Podium für eine kritische Nachfrage.

Der Siedler-Rat wies in der letzten Sitzung darauf hin, dass er vor fünf Jahren dieses Thema schon einmal angesprochen habe. "Schwarzenfeld braucht dringend einen Drogeriemarkt", war er sich damals sicher und ist es heute noch. Er wandte den Blick zu den gleich großen Nachbarorten und sah dort, dass Nabburg einen Rossmann-Markt hat, sich in Wernberg-Köblitz sogar ein Rossmann- und ein DM-Markt gegenüber stehen. So machte Dausch für Schwarzenfeld einen Mangel aus, "obwohl wir doch genügend Kaufkraft und Bedarf haben". Sein Wunsch sei, so der Siedler-Marktrat, "dass die Kommune weiter verhandelt und einen Markt herlockt".

ÜPW-Rat Peter Neumeier, der für den erkrankten Bürgermeister Manfred Rodde die Sitzung leitete, wollte das so nicht im Raum stehen lassen. "Wir haben im Jahr 2014 viele Betreiber von Drogeriemärkten angeschrieben und auch Antworten erhalten - aber die Leerstände, die wir anbieten konnten, waren nicht geeignet." Darüber hinaus könne Schwarzenfeld auch keine geeigneten Freiflächen für den Neubau eines Drogeriemarkts anbieten.

Neumeiers Fazit: "Geschlafen haben wir nicht, aber es ging nicht so aus, wie wir es wünschten." Im Übrigen wies der stellvertretende Bürgermeister darauf hin, dass die Supermärkte im Ort eine große Auswahl an Drogeriewaren vorhalten würden.
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