Der Freistaat als Vorreiter

Die Vorsitzende der Frauen-Union, Christiane Scherer, überreichte an den Hauptredner Alexander Flierl ein Präsent und bedankte sich für seinen Vortrag beim politischen Aschermittwoch. Bild: ksi
Vermischtes
Schwarzenfeld
16.02.2018
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Zuerst der Fisch, dann die Polit-Kost. Beim traditionellen politischen Aschermittwoch der Frauen-Union spricht CSU-Landtagsabgeordneter Alexander Flierl über die momentane politische Situation in Bund, Land und Landkreis

Nicht nur in Passau oder Vilshofen stand ein politischer Aschermittwoch auf dem Programm - auch im Restaurant Miesberg pflegt die Frauen-Union Schwarzenfeld diese Tradition seit über zwei Jahrzehnten. Vorsitzende Christiane Scherer begrüßte als Hauptredner CSU-Landtagsabgeordneten Alexander Flierl.

Im Bezug auf den Landkreis ging Flierl zunächst auf den öffentlichen Personennahverkehr ein. In Randgebieten - beispielsweise zwischen Gaisthal und Schönsee, wo Firmen angesiedelt sind - müsste das Augenmerk darauf gerichtet werden, um auch im Alter vom kleinen Ort zum Einkaufen oder für andere Besorgungen in die Stadt zu kommen. Ein Thema im Landkreis ist auch die Elektrifizierung der Bahnstrecke Regensburg-Hof.

Der von Alexander Dobrindt zugesagte Lärmschutz habe an dieser Strecke höchste Priorität, unterstrich der Redner. Flierl forderte auch, dass die Große Kreisstadt Schwandorf Knotenpunkt bleiben müsse und Bahnhöfe behindertengerecht umgebaut werden.

Ein Blick nach Bayern: Die CSU unterstütze Agrar und Naturschutz und gebe Millionen für Straßen- und Wohnungsbau, für Breitband und Schulbildung. Deshalb sei der Freistaat im Bildungsbereich bei allen Schularten vorne. Auch bei der inneren Sicherheit weise Bayern die höchste Aufklärungsquote auf. Die CSU trete für Sicherheit ein, um den Bürger zu schützen und stärke die Polizei mit zusätzlichen Kräften, betonte Flierl. Die Menschen in Bayern sollten sich wohlfühlen.

Auch in Bezug auf die Arbeitslosigkeit liege der Freistaat unter dem Bundesdurchschnitt. Die Weitsicht der Politik und die Arbeitgeber hätten die Weichen richtig gestellt. Auch stehe die CSU für die Wahlfreiheit bei der Kindererziehung. Bayern halte an der Obergrenze für Asylbewerber fest. Wer sich den rechtsstaatlichen Anweisungen nicht füge, solle zurück geschickt werden. Bei der Landtagswahl am 14. Oktober diesen Jahres wollen die Christsozialen durch die Unterstützung der Wähler eine Weichenstellung erreichen. Flierl warnte in diesem Zusammenhang vor Experimenten. Um politische Veränderungen zu erreichen, reiche es nicht, ein neues Gesicht zu präsentieren.
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