Eine Besonderheit: Der Kreuzweg auf dem Philosophenweg

Vermischtes
Schwarzenfeld
02.04.2018
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Hunderte von Gläubigen beteten mit den Passionisten den Kreuzweg um den Miesberg, und die Zahl der Teilnehmer, sie steigt von Jahr zu Jahr. Der Kreuzweg um den Berg hat seine eigene Geschichte: Nachdem der teils steile sogenannte Alte Kreuzweg, der von der Unteren Ringstraße ausgeht und an der Leidenskapelle bei der Miesbergkirche endete, nach dem Klosterbau 1934 nur noch unvollständig vorhanden war, sollte es bis zum Jahre 1951 dauern, bis die Schwarzenfelder auf dem Miesberg den Leidensweg nachempfinden konnten. Die politischen Verhältnisse mit Vertreibung der Patres aus dem Kloster während der Kriegswirren führten dazu, dass bereits am 12. Mai 1941 das Gelübde, einen neuen Kreuzweg um den Berg zu bauen, wenn das Kloster wieder seiner ursprünglichen Verwendung zugeführt wird, abgelegt wurde. Kurz nach Kriegsende wurde mit dem Bau begonnen. 1951 war der Bau abgeschlossen. Bildhauer Karl Groher aus München modellierte die Stationen und Dr. Fritz Bäuml führte in der Porzellanmanufaktur Nymphenburg die Keramik aus. Charakteristisch bei allen Stationen ist das mächtige, schwarze Kreuz. Die Kreuzigungsgruppe der zwölften Station, die weit vom Miesberg in Richtung Allee ragt, war vom Nabburger Künstler Waldemar Behrens aus Lindenholz geschaffen worden. Witterungseinflüsse setzten den Statuen stark zu, so dass die Gruppe durch Bildhauer Rudolf Rotter aus München in Kunststein auf einem angedeuteten Golgothahügel nachempfunden wurde. 1963 entschlossen sich die Patres, jeweils am Karfreitag dem Opfertod Christi mit dem Kreuzweg auf dem Philosophenweg um den Berg zu gedenken. Bild: mab

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