Großer Einsatz für die Pflege

Eine Spende zur Anschaffung eines neuen Autos für die Caritas-Sozialstation Nabburg in Höhe von 1500 Euro überreichte Vorsitzende Annemarie Brunner (links) an die Leiterin der Station, Kerstin Neidl. Bild: mab
Vermischtes
Schwarzenfeld
13.02.2018
35
0

"Einander zu unterstützen ist mehr wert, als alles Gold der Welt": Unter dieses Motto stellt Vorsitzende Annemarie Brunner die Jahreshauptversammlung des Krankenpflegevereins Schwarzenfeld. Besondern Anlass zur Freude bietet die Mitgliederentwicklung.

Die Vorsitzende beleuchtete zunächst Sinn und Aufgabenstellung des Vereins. "Wir sind, was wir bieten": So lautet kurz ausgedrückt, das Wesen und die Intention der Solidargemeinschaft, die seit dem Jahr 1985 besteht und über drei Jahrzehnte lang von Hans Bierler geführt wurde. "Mit viel Liebe und Engagement hat die neue Vorsitzende das erste Jahr ihrer Amtszeit bewältigt" dankte Stellvertreter und geistlicher Beistand Pfarrer Heinrich Rosner der amtierenden Leiterin.

Als überaus positive Entwicklung stellte Annemarie Brunner die Neuaufnahme von 14 Mitgliedern heraus. Damit habe man einen wesentlichen Beitrag zum Weiterbestand dieser Gemeinschaft geleistet, mit dem ein Umdenken hin zur frühzeitigen Altersvorsorge einher geht. Zur aktuellen Aufgabenstellung erläuterte Brunner, dass in Schwarzenfeld alleine über etwa 30 Patienten betreut werden. Zum Gelingen dieser Pflege trägt die Abgabe von 80 Prozent der Beitragseinnahmen an die Caritas-Sozialstation Nabburg bei.

Kerstin Neidl, Leiterin der Sozialstation der Caritas in Nabburg, wusste zu berichten, dass derzeit 240 Patienten mit einem Stamm von knapp 50 Mitarbeitern betreut und versorgt werden. Zu klein geworden sei der jetzige Standort in Nabburg, was nun zum Vorhaben eines Neubaus führt. (wir berichteten). Im Anschluss an grundsätzliche Erörterungen zum Vereinszweck stellte Kerstin Neidl Formulierungen und Auswirkungen einer Patientenverfügung mit christlichem Hintergrund vor.

"Jeder soll und muss eine Erklärung dieser Art, für sich zur Absicherung im Pflegefall haben," so die dringende Aufforderung der Referentin, die damit auch verhältnismäßig junge Mitglieder zur Zielgruppe gehörig sah. "Nehmen Sie sich mit ihren Kindern oder einer Person des Vertrauens eine halbe Stunde Zeit, um diese paar Seiten auszufüllen", appellierte Neidl, die auch mit unschönen Konsequenzen - ohne einer solchen Erklärung - Beispiele vor Augen hielt. Mit der Überreichung einer Spende für die Anschaffung eines neuen Autos für die Sozialstation in Höhe von 1500 Euro wünschte Annemarie Brunner eine erfolgreiche Umsetzung anstehender Projekte und Aufgaben.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.