Jagdgenossenschaft Frotzersricht
Klage: Katzenplage

Jagdpächter Torsten Graf informierte über die Jagd. Bild: ksi
Vermischtes
Schwarzenfeld
20.03.2017
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Bei der Zusammenkunft der Jagdgenossenschaft Frotzersricht sagte Jagdvorstand Anton Gradl, dass die Zusammenarbeit harmonisch ist: Er bezog sich bezog sich dabei auf Jagdpächter Torsten Graf und die Jäger Gerhard Prifling und Werner Guha. Mit einer Fläche von 798 Hektar Jagdgebiet und rund 100 Jagdgenossen sei Frotzersricht eine überschaubare und gut kontrollierbare Jagd.

Jagdvorstand Anton Gradl informierte, dass an vier Standorten der Jagdgenossenschaft Schotter angefahren wird, der ausnahmslos für den Wegebau bestimmt ist. Über die Verwendung des Jagdpachtschilling wurde durch Abstimmung entschieden; 3,50 Euro werden je Hektar auf Antrag im Monat April beim Jagdvorstand zur Auszahlung angewiesen. Eine Fahrt zum Zentralen Landwirtschaftsfest wird es zukünftig nicht mehr geben; die Beteiligung war zu gering. Wildgänse, Schwäne und Krähen und damit entstehenden Fressschäden sind nicht mehr hinnehmbar, monierte Gradl. Schäden durch den Biber an Flussläufen, durch Dammbau und die daraus entstehende Überflutung von Feld oder Wiese müssen dem Jagdvorstand unverzüglich gemeldet werden. Ein Schätzer werde die Schadenhöhe berechnen.

Jagdpächter Torsten Graf wies auf das Verbissgutachten hin, das wieder erfüllt wurde: "Wir Jäger haben dabei gute Arbeit geleistet." Graf berichtete über die Jagd mit dem Greif (Greifjagd), wobei das Niederwild keine Einschuss-Verletzung hat. Die Katzenplage der Boden- und Baumräuber sei im Revier nicht hinnehmbar. Bedauerlicherweise würden immer wieder Vorschriften missachtet, etwa wenn Langlaüfer ihre Spuren ziehen oder Hundehalter ihre Vierbeiner frei laufen lassen, obwohl sie im Außenbereich anzuleinen sind.

Bedauerlich sei auch, dass trotz der Wildwarnreflektoren an der Staatsstraße fünf Rehe im Verkehr zu Tode kamen. Ärgerlich sei die Zerstörung oder Beschädigung von Jagdeinrichtungen, besonders Ansitzen, außerdem der Diebstahl von zwei Kameras mit einem Wert von 600 Euro. Hasen und Rebhuhn-Ketten würden wieder mehr gesichtet. Die Jagdhelfer Franz Böckl und Jürgen Müller erlegten zwölf Kormorane.
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