Kinderfaschinsgzug durch Schwarzenfelds Straßen
Ententanz mit dem Bürgermeister

Musik, Spaß und Stimmung sorgten nach dem Umzug der Kinder auf dem Kirchenvorplatz für lustiges Faschingsvergnügen. So manches junge Pärchen wagte gar ein Tänzchen im bunten Treiben. Bilder: mab (2)
Vermischtes
Schwarzenfeld
09.02.2018
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Für Kindergartenkinder und Schüler der ersten beiden Grundschulklassen gehört das bunte Faschingstreiben mit Umzug zum Rathaus inzwischen zum festen Gaudi-Programm im Markt Schwarzenfeld. Ein großer Maschkerer, der zum ersten Mal dabei ist, hat dabei besonderen Spaß.

Kein Unterricht, dazu verkleidet als Cowboy, Prinzessin oder Clown, was wünscht sich das Kinderherz mehr? Seit vielen Jahren veranstalten die drei Kindergärten zusammen mit den Kleinen der Grundschule einen bunt-fröhlichen Umzug durch die Straßen Schwarzenfelds. Ziel war heuer aufgrund der Rathausbaustelle nicht der Vorplatz vor dem Verwaltungsgebäude, sondern der Kirchenvorplatz vor dem Portal der Pfarrkirche. Während lautstark die Melodie vom "roten Pferd, das sich umgekehrt hat" über den Vorplatz hallte, hatten sich zur Gefangennahme des Bürgermeisters zwei "Geiselnehmerinnen" ins Rathaus aufgemacht. Für Überraschung sorgte dann die Festnahme von Franz Grabinger, dem Zweiten Bürgermeister von Schwarzach, der mit Gewaltandrohung zum "Festplatz" geführt wurde.

Sabine König und Christine Gebhardt, beide Leiterinnen der Kindergärten, gingen dem Festgenommenen gar an die Wäsche und kappten unter Protest die nagelneue Krawatte auf ein Mindestmaß. Was nun folgte, hatte zweifellos Premiere. Franz Grabinger, der in Vertretung seiner verhinderten und erkrankten Amtskollegen mit sichtlichem Spaß die Rolle übernommen hatte, brachte eine selbst verfasste Büttenrede unter lautstarkem Beifall der kleinen und großen Zuhörer zu Gehör. Geschäftsstellenleiterin Kathrin Schwarz schleppte mit Kollegin Angelika Weegerer wohlverdiente Köstlichkeiten für die kleinen Maschkerer herbei, die jubelnd in Empfang genommen wurden. Dass ausgelassenes Tanzvergnügen dazu gehört, ist klar, denn wann mischt sich schon ein echter Bürgermeister zum Ententanz unters kleine Narrenvolk?
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