25.03.2018 - 20:00 Uhr
Schwarzenfeld

Siedlergemeinschaft Schwarzenfeld wählt und ehrt Wichtiger Bestandteil des Marktes

Die Siedlergemeinschaft mit ihren knapp 900 Vereinsangehörigen trifft sich zu Neuwahlen und damit zur weiteren Ausrichtung der traditionsreichen Vereinsgeschichte. Beruhigt können die Mitglieder des zweitgrößten Schwarzenfelder Vereins der weiteren Entwicklung ihrer Gemeinschaft entgegen blicken.

Das neu gewählte Vorstandsgremium der Siedler mit Vorsitzendem Hans-Peter Hierl (Dritter von rechts) und seinem Stellvertreter Rudi Boritzka (links daneben).
von Manfred BäumlerProfil

Für Ehrengast Bürgermeister Manfred Rodde zeigt die überaus erfolgreiche Entwicklung der Siedler ihrer Wirkung über den Bereich der Siedlung hinaus, dass mit tatkräftiger Führungsmannschaft und Engagement Vieles bewegt werden kann. Mit drei Mitgliedern im Marktgemeinderat vertreten, bildet die Gemeinschaft der Siedler eine nennenswerte Größe im Entscheidungsgremium der Bürgervertreter, so Rodde.

Als "Dauerbrenner" sieht der Bürgermeister die Bereitstellung von Bauland für Bauwillige. "Was unternehmt ihr, um vorhandene Lücken zu schließen?" lautet die Frage der Regierung bei Anfragen zur Neubildung von Baugebieten, stellt Rodde klar und hat dabei die über zweihundert Bauplätze in privater Hand im Visier. Sein Dank ging vor allem an die "Motoren des Vereins," an die Vorstandsmitglieder, die im Zusammenwirken mit dem Markt zur festen Größe innerhalb der Heimatgemeinde zählen.

Auf zahlreiche Aktivitäten des Vereins ging Vorsitzender Hans-Peter Hierl anlässlich seines Rechenschaftsberichts ein und stellte Begriffe wie Straßenausbausatzung, Baulanderwerb und sozialen Wohnungsbau in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Die städtebauliche Entwicklung des Heimatortes, wie bei ISEK aufgezeigt, sie darf nicht stillstehen, fordert Hierl von Verwaltung und Bürgermeister und zeigt konkrete Umsetzungsmöglichkeiten auf. Eine Beitragserhöhung um einen Euro ab dem Jahr 2019, sie war reine Formsache und wurde einstimmig gebilligt.

Vom Bezirksverband, der in seinen Führungsstrukturen abgespeckt hat, berichtete Christian Benoist. Ein Betrag von 18,20 Euro werde vom jährlichen Mitgliedsbeitrag von 28 Euro an den Bezirk abgeführt, erläuterte der Bezirksvorsitzende und informierte weiter darüber, dass davon 10 Euro an den Landesverband weitergereicht werden müssen.

"Wir Siedler haben für die Abschaffung der Straßenausbausatzung Stimmung gemacht und sind dabei erfolgreich gewesen", verbuchte Benoist die Entwicklung dieser Kostenersparnis auf das Konto des Verbandes.

Wahlen und Ehrungen

Neuwahlen standen nach vierjährigem Turnus auf der Tagesordnung und reibungslos ging das Wahlprozedere nach entsprechender Vorarbeit der bisherigen Vorstandsschaft über die Bühne.

Folgende Führungsmannschaft wird die Geschicke der Siedler künftig leiten und zu verantworten haben: Vorsitzender Hans-Peter Hierl, 2. Vors. Rudi Boritzka, Kassier Gerhard Graf, Schriftführer Stefan Schmidbauer. Als Beisitzer fungieren: Philipp Mauderer, Reiner Hasenkopf, Hans Koch, Simon Müller, Franz Schmidbauer, Stefan Hain, Markus Schückel, Wolfgang Hasenkopf und Frederik Lorenz.

Insgesamt 69 Ehrungen verdienter und langjähriger Mitglieder schlossen sich dem Kernteil der Jahreshauptversammlung an. Für 10 Jahre erhielten Urkunde und Ehrenzeichen: Florian Adam, Berthold Altmann, Sonja Haubelt, Hans-Peter Hierl, Nicole Mayer, Gabriele Reis, Renate Schwarz und Maria Wifling. 20 Jahre beim Verein sind zum Großteil mit ihren Ehepartnern: Reiner Brand, Bernhard Duschner, Erwin Duschner, Alfons Ederer, Rolf Görner, Josef Heinrich, Anna Jäger, Hannes Muckenschnabl, Georg Scheuerer, Nicole Stauber, Angelika Steinbacher und Johann Straßer.

Seit dreißig Jahren halten die Treue: Anneliese Auer, Ludwig Gebert und Johann Lederer. 50 Jahre bei der Siedlergemeinschaft sind: Erich Gruber, Ottmar Hochmuth, Franziska Mandl, Andreas Wagner und Johann Ziereis. Auf 60 Jahre Mitgliedschaft blicken zurück: Anna Hofmann, Johann Irlbeck, Rosa Lankes und Helmut Winterer.

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