Sportanglerverein Schwarzenfeld unterrichtet Schüler
Gewässer als Lebensraum

Der stellvertretende Jugendleiter der Sportangler, Michael Bauer (rechts), und Grundschüler der Grundschule Schwarzenfeld absolvierten das Kooperationsprojekt "Fischer machen Schule", das seit vielen Jahren zwischen der Bildungseinrichtung und den Sportanglern Schwarzenfeld besteht. Bild: exb
Vermischtes
Schwarzenfeld
07.07.2017
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Der Sportanglerverein Schwarzenfeld gestaltete einen Heimat- und Sachkundeunterricht der besonderen Art. Heimische Gewässer als Lebensraum war das Thema.

Einen besonderen Unterrichtstag konnten die vierten Klassen der Grundschule Schwarzenfeld erleben. Das Kooperationsprojekt "Fischer machen Schule", das seit vielen Jahren zwischen der Bildungseinrichtung und den Sportanglern Schwarzenfeld besteht, wurde auch in diesem Jahr sehr erfolgreich durchgeführt. Das Kultusministerium weist im Lehrplan explizit auf den Wissenstransfer mit externen Einrichtungen hin und begrüßt diese Zusammenarbeit. Aus diesem Grund wurde diese Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder durchgeführt.

Der Unterrichtstag, der als Bestandteil des Heimat- und Sachkundeunterrichts stattfindet, unterteilt sich dabei in zwei verschiedene Einheiten. Zu Beginn wurden den Kindern die notwendigen theoretischen Wissensinhalte auf lebendige Weise durch den Jugendleiter des Sportanglervereins, Michael Bauer, vermittelt. Dabei wurde der Körperbau der Fische, die verschiedenen Organe und ihre Funktionen, sowie die biologischen Zusammenhänge im Lebensraum Gewässer besprochen.

Nach dem theoretischen Unterricht in den Klassenzimmern, wurde das Geschehen nach draußen in die Natur verlegt. Das Wetter hätte an diesem Tag bei strahlendem Sonnenschein nicht besser sein können. Einige Altangler begrüßten die Grundschüler für den praktischen Unterricht im Schlosspark. Rudi Lindner, Michael Bauer, Willi Scheid, Klaus Osso, Hugo Hofmann und Gunter Huhnholz vermittelten den Kindern verschiedenste Pflanzen, die im und am Wasser leben. Ebenso kamen die Fische nicht zu kurz, indem die Kinder das Angeln unter Anleitung ausprobieren konnten. Als ein besonderer Höhepunkt stellte sich die Untersuchung der Schlammregion dar. Dabei konnten die Grundschüler mit Keschern und Wasserbechern, verschiedenste Insekten und Lebewesen begutachten und anschließend wieder in ihren Lebensraum entlassen.

Abschließend bedankten sich die Klassenleiterinnen bei den Sportanglern für den sehr anschaulichen Unterricht. Rudi Lindner und Michael Bauer versicherten, dass auch im nächsten Jahr die fruchtbare Partnerschaft mit der Grundschule weitergeführt wird.
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