30.08.2017 - 13:46 Uhr
SchwarzhofenOberpfalz

Musikanten und Gäste in Scharen

So einen Ansturm hatte niemand vorausgesehen: Beim Musikantentreffen wurde das gesamte Kreuzwirt-Areal von etwa 150 Gästen in Beschlag genommen. Nicht nur die Wirtsstube war voll an diesem wunderschönen Sommerabend, auch auf der Terrasse und im Garten war kein Platz mehr zu bekommen.

Auf der Terrasse ließ es sich an diesem lauen Sommerabend beim Musikantentreffen gemütlich aushalten. Bilder: mad (2)
von Adolf MandlProfil

-Uckersdorf. Beim Musikantentreffen im "Bermuda-Dreieck" ging es hoch her. Hauptorganisator Albert Gleißner und Kreuzwirt Michael Wilhom wurden förmlich "überrollt" von Musik-Interessierten aus der ganzen Region.

Zahlreiche Musikanten

Eine Vielzahl von Interessenten mussten wieder abziehen, da alle Plätze voll waren und auch die Parkmöglichkeiten waren mehr als ausgeschöpft. Die Gäste wurden an diesem herrlichen Sommerabend auch reichlich belohnt durch eine Vielzahl von Musikanten, vom Teenager bis zum rüstigen Senior: Katrin Gleißner aus Wolfsbach war mit 13 Jahren die Jüngste und hatte ihre Gitarre mitgebracht; Martina Vitzthum aus Neunburg mit ihren 16 Lenzen war kaum älter und firm auf dem Akkordeon. Wolfgang Butz aus Inzendorf spielte Akkordeon, Hermann Lang aus Schmidgaden ebenso. Günter Stangl aus Klardorf hatte die "Steirische" ausgepackt, Hans Schlehuber aus Altendorf seine Gitarre.

Alfons Schmitzer aus Fronhof hatte sein Akkordeon dabei, Sepp Weinseis aus Neunburg seine Trompete, Angela Ziereis aus Regensburg ihr Akkordeon, Hans Gradl aus Pertolzhhofen sein Baritonhorn und Georg Süß aus Rottendorf seine "Klanglöffel". Die meisten der Gäste gehörten zu den "reiferen Semestern", doch auch viele vom "Mittelalter" waren präsent.

Von Heimat und Liebe

Wegen der drangvollen Enge auf drei "Ebenen" kam das Singen diesmal deshalb etwas zu kurz, da die große Zahl kaum zu überschauen und dirigieren war. Die Musikanten zogen öfters "reihum", damit alle Anwesenden alle Musikanten zu Gehör bekamen. Am ehesten wurde noch in der Wirtsstube gesungen. Hier bekamen die Gäste überwiegend "nostalgische" Lieder zu hören und konnten mitsingen unter dem Hauptmotto "Lang, lang ist's her" - über Jäger, Räuber, Soldaten, von der Heimat, der Jugend, von Liebesfreud und Liebesleid, angestimmt auf Ziehharmonikas und Gitarren.

"Zwei rehbraune Augen" waren ebenso mit dabei wie "Es war im Böhmerwald", "Verzeih, dass ich dich angesprochen" und viele mehr. Alle Gäste wurden auch aktiv mit einbezogen, die Texte lagen vor und viele kannten sie auch auswendig. Albert Gleißner aus Uckersdorf war es als Organisator gelungen, Musiker zum Teil von weit her ins volle Gasthaus zu locken. Etliche Stunden lang spielten sie auf und sangen gemeinsam mit den begeisterten Gästen. Für Speis und Trank sorgte das Team des "Kreuzwirts".

Damit das Singen wieder mehr zu seinem Recht kommt, plant man demnächst einen "reinen" Liederabend zum Mitsingen mit nur einer Begleitung.

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