03.03.2015 - 00:00 Uhr
SchwarzhofenOberpfalz

Angebliche Hexe sorgt für Wirbel

Erfolgreiches Comeback für die Theaterfreunde: Viel Gelächter und begeisterten Applaus ernteten die Darsteller bei der Premiere des Stücks "Verhexte Hex".

Obwohl die "Buckl-Walli" (Sabine Zimmermann, links) für eine Hexe gehalten wird, suchen viele Dorfbewohner ihren Rat. Bild: mad
von Adolf MandlProfil

Im Pfarrsaal belohnte die Schauspieler ein "volles Haus" für die Mühen der Probenarbeit. Über Monate hinweg hatte das Ensemble der Theaterfreunde unter der Regie von Melanie Heinrich und Dr. Franz Süß den dreiaktigen Schwank von Ralph Wallner einstudiert. Fast drei Stunden - unterbrochen von zwei längeren Pausen - fesselte die Handlung das Publikum.

Nachdem sich der Vorhang geöffnet hatte, begegnete das Publikum der "Buckl-Walli". Diese haust in einer Waldhütte und wurde auf der Bühne sehr ausdrucksvoll und facettenreich von Sabine Zimmermann dargestellt. Obwohl die "Walli" von den meisten Dorfbewohnern als Hexe gefürchtet ist, nehmen viele dennoch ihren Rat und ihre angebliche Zauberei in Anspruch.

Heimliche Liebe

Auf ihre Unterstützung hoffen auch Lorenz (Marius Schindler), der Sohn von Großbauer und Bürgermeisters Bichlbauer (Johann Maderer) und dessen Frau (Inge Ruider), und Burgl (Magdalena Fröhlich), die Ziehtochter des armen Kartoffelbauern Kilian (Günter Ruhland). Sie pflegen eine heimliche Liebschaft, doch eine Verbindung zwischen den beiden unterschiedlichen Familien scheint undenkbar.

Um den Liebenden und auch Bauer Kilian, der hohe Schulden hat, zu helfen, lässt sich Walli einen raffinierten Plan einfallen - es wird Zeit für ihre größte und schwierigste "Hexerei". Doch ob das alles gut gehen kann? Der Dorfpfarrer (Dr. Franz Süß) und der Bürgermeister planen nämlich, aus dem Dorf einen Wallfahrtsort zu machen. Doch noch fehlt ihnen das benötigte Wunder, und auch eine Hexe im Wald ist für das Vorhaben eher störend.

Auf der Bühne wirbeln noch weitere Rollen so manches durcheinander und sorgen für zusätzliche Turbulenzen sowie Situationskomik: Die Moserin und Kathl (Laura Turban), ihr Freund Anderl (Christopher Heinrich), die Kauerin (Alexandra Fröhlich) sowie drei freche Buben (Peter Ruider, Andreas Ruhland und Jonas Ruider). Die Zuschauer erlebten zahlreiche sehr überraschende Wendungen, "Krisen" und Offenbarungen, bevor die Handlung auf den Höhepunkt zutreibt. Die oft witzigen, manchmal auch trockenen Pointen, Sprüche und Episoden riefen viele Lacher und oft auch Szenenapplaus hervor und belohnten die insgesamt 13 Darsteller für ihren Einsatz. Hinter der Bühne trugen Monika Ruider (Maske) und Reinhard Ruider (Technik) zum Gelingen bei.

Mit Musik begleitet

Vor der Aufführung hatte Vorsitzender Dr. Franz Süß die vielen Zuschauer begrüßt und Sponsoren und Unterstützern gedankt. Vor der Aufführung und in den Pausen sorgte Michael Heinrich auf dem Akkordeon für die musikalische Begleitung.

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