Exkursion auf Spuren der Bekassine stößt auf großes Interesse - Auch Wanderfalke und Kolkraben ...
"Himmelsziege" fasziniert Naturfreunde

Aufmerksam hielten die Exkursionsteilnehmer Ausschau nach der Bekassine und weiteren besonderen Vogelarten. Bild: mad
Lokales
Schwarzhofen
04.05.2013
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Auf große Resonanz stieß die Exkursion des Landesbund für Vogelschutz und des Naturparkvereins Oberpfälzer Wald durch die Schwarzachauen. Fast 50 Interessenten hatten sich eingefunden, um sich an die Federn der Bekassine, dem Vogel des Jahres 2013, zu heften.

Bis aus Schwandorf und sogar Regensburg waren die Naturfreunde angereist. Bürgermeister Maximilian Beer, zugleich zweiter Vorsitzender des Naturparkvereins, stellte heraus, dass Schwarzhofen mit dem naturbelassenen Abschnitt der Schwarzach und ihren Auen über einen großen Reichtum verfüge. Exkursionsleiter Hermann Rank, zweiter Vorsitzender der LBV-Kreisgruppe Schwandorf, freute sich über das große Interesse.

Vor Ort in Schönau, wo die Bekassine besonders oft anzutreffen ist, berichtete Herbert Ippisch, ortsansässiger Mitarbeiter für Vogelschutz, dass er erst kürzlich den Ruf der "Himmelsziege", wie die Bekassine wegen ihres charakteristischen Rufs auch heiß, gehört habe. Rank informierte, dass er heuer im Vorfrühling eine große Population Bekassinen lokalisiert hatte, die offensichtlich Zwischenstation vor ihrer Weiterreise nach Nordeuropa eingelegt hätten. Danach machte man sich auf die Suche nach dem scheuen Vogel, hielt sich aber in geziemender Entfernung. Doch mit Ferngläsern in jeglicher Größe und Güte wurden die Exkursionsteilnehmer doch noch auf der Suche nach der Bekassine am Schwarzachufer fündig. Auch weitere seltene und besondere Vogelarten wurden erspäht: Unter anderem kamen Kiebitz, Wanderfalke und sogar ein Kolkrabe vor die Linse.

Hermann Rank, Bürgermeister Beer und die Teilnehmer zeigten sich sehr erfreut über die Vielfalt der Population in den Schwarzachauen. Alle gaben der Hoffnung auf Erhalt dieser Artenvielfalt Ausdruck.
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