Langjähriger Marktrat im Alter von 69 Jahren verstorben - Im Ehrenamt stark engagiert
Abschied von Michael Turban

Michael Turban ist im Alter von 69 Jahren verstorben. Bild: mad
Lokales
Schwarzhofen
24.04.2013
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Groß war die Anteilnahme der Bevölkerung, als Michael Turban am Dienstag beigesetzt wurde. Der Funktionär in vielen Vereinen und langjährige Marktrat ist am Samstag im Alter von 69 Jahren verstorben.

Eine überaus große Trauergemeinde hatte sich in der Pfarrkirche Maria vom Siege und danach auf dem Friedhof versammelt, um dem Verstorbenen das letzte Geleit zu geben. Ortspfarrer Markus Urban zelebrierte das Requiem zusammen mit Pater Josef Maria aus Metten, einem weitschichtigen Verwandten. Er stellte den Lebenslauf des Verstorbenen vor, der in Fronhof (Gemeinde Altendorf) geboren wurde und 1966 nach Denglarn "einheiratete". Aus dem Ehebund mit Gattin Roswitha gingen zwei Buben und zwei Mädchen hervor, für die zwei Enkel sei Turban der "beste Opa der Welt" gewesen.

Pfarrer Urban informierte die Kirchenbesucher, dass Bürgermeister Maximilian Beer sich per E-Mail aus dem Urlaub gemeldet und nachdrücklich darum gebeten habe, die großen Verdienste des Verstorbenen zu würdigen. Am Ende des Trauergottesdienste listete der Geistliche zahlreiche Mess-Spenden von vielen Vereinen und Gruppierungen auf: Feuerwehren Haag und Schwarzhofen, Jagdgenossenschaft Haag/Denglarn, SV Schwarzhofen, KLB Schwarzhofen, CSU-Ortsverband Schwarzhofen, MMC Schwarzhofen, Kapellenverein Denglarn.
Am Friedhof sorgte ein Bläser-Duo aus Nabburg und Pertolzhofen für eine würdige musikalische Mitgestaltung der Trauerfeier. Beim Leichenhaus spielten sie das Kirchenlied "Näher mein Gott zu dir", am Grab das "Feierabendlied", vor den Böllerschüssen erklang "Ich hatt' einen Kameraden" und am Ende der Trauerfeier "Im Grab ist Ruh".

Am offenen Grab ehrten den Verstorbenen viele Redner für sein vielseitiges Engagement und legten Kränze oder Blumenschalen als äußeres Zeichen des Dankes nieder. Zuerst würdigte Hans Fenk als Vorsitzende der Feuerwehr Haag die Verdienste seines Vorgängers, der von 1978 bis 2002 den Verein geführt hatte. Schon 2003 war er dafür zum Ehrenvorsitzenden ernannt worden. Er sprach auch im Namen der Jagdgenossenschaft. Dritter Bürgermeister Alfred Wolfsteiner würdigte den kommunalpolitischen Einsatz des Verstorbenen: Seit 1996 hatte Turban Sitz und Stimme im Marktgemeinderat, bis 2009 gehörte er dem Schulverband Schwarzhofen an, von 2008 bis 2013 war er Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses. Wolfsteiner würdigte den "Schmie Mich" als kompetenten und sachlichen Kollegen und dankte ihm für sein vielseitiges Wirken.
Abschied von einem Gründungsmitglied nahm Joseph Frey, Vorsitzender der Katholischen Landvolkbewegung Schwarzhofen. Er dankte für die Treue und die aktive Mitarbeit im Ortsverband. Dem schloss sich auch Johann Plößl für die Marianische Männercongregation an. Adolf Mandl, als ehemaliger Vorsitzender des SV Schwarzhofen, dankte dem langjährigen Mitglied Michael Turban für das rege Interesse am Vereinsleben und die Unterstützung. Die Baufirma Donhauser verabschiedete sich von einem Mitarbeiter, der 20 Jahre lang zuverlässig als Baumaschinenführer tätig war.

Auch ein Vertreter des VdK Neunburg, hier war Turban seit 2000 Mitglied, ergriff das Wort. Abschied von seinem Stellvertreter nahm Gerhard Würl, Vorsitzender der SuKK Schwarzhofen. Zum Lied "Ich hatt' einen Kameraden" senkten sich die Fahnen der Vereine und drei Böllerschüsse hallten über den Friedhof.
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