Markt schafft Mehrzweckfahrzeug an - Beteiligung an interkommunaler Klärschlammentsorgung
Mähen, Kehren und Schneeräumen

Beim Einsatz als Kehrfahrzeug kam es Bürgermeister und Gemeinderat darauf an, dass auch Engstellen wie dieser Brückengehweg gereinigt werden können. Durch die beiden schwenkbaren Besen kann auch in Ecken und Ausbuchtungen gekehrt werden. Damit hat das Fahrzeug alle Vorgaben erfüllt und wurde bestellt. Bild: frd
Lokales
Schwarzhofen
05.09.2014
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Der Fahrzeugpark des Bauhofes ist "in die Jahre gekommen". Da die Reparaturkosten immer höher werden, müssen neue Geräte beschafft werden. Deshalb trafen sich Bürgermeister Max Beer und der Marktrat am Dienstag vor der Sitzung am Bauhof und ließen sich ein Mehrzweckarbeitsgerät vorführen.

Das Gerät der Firma Hako kann mit entsprechenden Anbausätzen Mähen, Kehren und im Winterdienst Räumen und Streuen. Dazu war Verkaufsberater Harald Hörber mit einem Vorführgerät gekommen und zeigte bei Einsätzen auf gemeindlichen Flächen die vielseitige Einsetzbarkeit dieses "Multifunktionsgerätes", wovon Bürgermeister und Gemeinderat stark beeindruckt waren.

Gebrauchtes Gerät

Der Ankauf war in der anschließenden Sitzung auch der erste Tagesordnungspunkt. Im Vorfeld war bereits klar geworden, dass die Finanzlage den Neukauf eines solchen Geräts mit einem Kostenaufwand von über 100 000 Euro nicht erlaubt. So wurde einstimmig beschlossen, ein gebrauchtes Gerät mit 300 Betriebsstunden zum Preis von 70 500 Euro zu kaufen, was auf ein Auto übertragen in etwa einem "Jahreswagen" entspricht. In diesen Preis konnte noch ein Satz Winterreifen und eine am "City-Truck" installierte Rückfahrkamera im Wert von mehreren tausend Euro eingehandelt werden.

Anschließend ging es um die interkommunale Klärschlammentsorgung im Landkreis Schwandorf. Wie Bürgermeister Maximilian Beer dazu ausführte, zeichne sich ab, dass sich auch im Gemeindebereich Schwarzhofen immer weniger Landwirte zum Kauf des anfallenden Klärschlamms, auch wegen der nachteiligen Auswirkungen auf die Böden bereiterklären und auf lange Sicht der Beitritt zur interkommunalen Klärschlammentsorgung die wirtschaftlichste Lösung sei. Deshalb entschloss sich der Gemeinderat einem im Landkreis zu gründenden Zweckverband zur Klärschlammentsorgung beizutreten.

Zur Oberbauverstärkung der Gemeindeverbindungsstraße Mallersdorf-Demeldorf wurde die weitere Vorgehensweise vorgestellt. Durch Änderung von Bauvorschriften für Straßen, von denen die Förderfähigkeit abhängig ist, müssen diese Veränderungen beim Straßenbau in die Kostenplanungen eingearbeitet werden. Es zeichnet sich auch ab, dass dadurch mit anderen in diesem Zug geplanten Maßnahmen mit einem erheblich höheren Kostenaufwand gerechnet werden muss. Deshalb beschloss der Gemeinderat, diese Straßenbaumaßnahme erst im Frühjahr 2015 auszuführen, die 2014 eingeplanten Haushaltsmittel in den Haushalt 2015 zu übertragen und auch den erhöhten Kostenaufwand in den Haushalt 2015 einzuplanen.

Im Zug des Feuerwehrgesetzes erließ der Gemeinderat eine generelle Anordnung zur Erbringung freiwilliger Leistungen ausschließlich zur Verkehrsreglung und Verkehrsabsicherung an gesetzlichen Feiertagen, kulturellen und religiösen Veranstaltungen und Veranstaltungen der Vereine und Gruppierungen im Marktbereich durch die gemeindlichen Feuerwehren.

Damit muss nicht jede einzelne Absperrmaßnahme durch Kräfte der Feuerwehr durch den Gemeinderat genehmigt werden. Auch mit dem Anmerkungen zur überörtlichen Prüfung der Jahresrechnungen des Marktes für die Jahre 2009 bis 2012, die Bürgermeister Beer dem Gemeinderat erläuterte, zeigte sich das Gemeindeoberhaupt sehr zufrieden. Elf Anmerkungen für drei Jahre, so Beer, seien ein Kompliment für die gute Arbeit der Bediensteten der Verwaltungsgemeinschaft.

Neubesetzung

Zum Schluss verwies Maximilian Beer aus begründetem Anlass noch einmal auf die Reinigungspflicht der Haus- und Grundstückbesitzer hin und führte aus, dass die in Kürze frei werdende Stelle am Bauhof ausgeschrieben und wieder durch eine Vollzeitkraft besetzt werde. Der Haushalt 2014 wurde durch das Landratsamt genehmigt.
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