20.10.2004 - 00:00 Uhr
SchwarzhofenOberpfalz

Marktgemeinderat berät über Photovoltaikanlage auf Dach der Volksschule Eine Idee, drei Möglichkeiten

von Michaela Lowak Kontakt Profil

Die Idee ist nicht neu. Bereits in der letzten Sitzung hatte sich der Marktgemeiderat mit dem Thema "Photovoltaikanlage" auseinander gesetzt. Damals befassten sich Bürgermeister Maximilian Beer und die Räte mit dem Antrag der Firma Sommer aus Bruck, die angefragt hatte, eine Solaranlage auf dem Dach der Volksschule errichten zu dürfen.

Generell standen die Verantwortlichen diesem Vorschlag sehr aufgeschlossen gegenüber, doch zuvor sollte von der Verwaltung geprüft werden, ob noch andere Anbieter am Bau einer derartigen Anlage auf dem Dach der Schule interessiert sind. Von vier weiteren angeschriebenen Firmen äußerten sich die Firma Schlagenhaufer aus Schwandorf und die Firma Wirkner aus Wackersdorf positiv. Ein Problem könnte das alte Eternitdach auf dem Hauptgebäudetrakt werden, da sich der Bau einer Photovoltaikanlage zur bei einer langfristigen Nutzung über einen Zeitraum von 20 Jahren rechnet.

"Was ist aber, wenn das Dach keine 20 Jahre mehr hält?", gab der Bürgermeister zu bedenken. Für die Firmen wäre eine Anmietung des Schuldaches demnach erst interessant, wenn das Eternitdach abgebaut und entsorgt ist. Vor diesem Hintergrund entstanden Überlegungen, die Anlage auf dem Dach selbst zu betreiben. "Dafür würden wir ein zinsgünstiges Darlehen bekommen", so Beer. Eventuell könnte auf diesem Weg das Dach gleich miterneuert werden. Außerdem bleibe nach 20 Jahren gutes Geld übrig. Eine weitere Alternative wäre, die Anlage mittels einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts zu betreiben. Die Mitglieder entschieden, eines der Berechnungsmodelle auszuloten und zu prüfen, was machbar sei.

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