21.04.2004 - 00:00 Uhr
SchwarzhofenOberpfalz

Rasengitter und Humus für den Kesselweg - Auch im Winter problematisch - "Kindergarten boomt" Kosmetik für marode Böschung

Sind's Hühner, Hunde, spielende Kinder oder ist der Hang generell zu steil? Eine genaue Antwort ließ sich am Montagabend nicht finden. Bevor sich Bürgermeister Maximilian Beer und die Marktgemeinderäte zur Sitzung im Rathaus trafen, stand ein Ortstermin auf dem Programm.

von Michaela Lowak Kontakt Profil

Um die Böschung im Kesselweg steht's nicht zum Besten, das Erdreich ist an manchen Stellen locker und rutscht. Anwohner Josef Homola bangt um seinen Zaun und seine Grenzsteine. Nun ist der Markt als Eigentümer des Weges und des Hangs gefordert. Nach einige Diskussionen verwarfen die Ratsmitglieder die zunächst favorisierte Lösung wieder. Ausgemusterte Leitplanken sollten auf einer Länge von 25 Metern die Böschung stabilisieren. Doch damit konnte sich die Mehrheit im Rathaus nicht anfreunden.

Das Gremium entschloss sich, es im vorderen Bereich des Kesselweges, bei der Engstelle, zunächst mit Rasengitter, Humus und Böschungsrasen zu probieren. Weitere Anwohner nutzen die Gunst der Stunde, um den Marktgemeinderat auf ein weiteres Problem hinzuweisen. Da der Kesselweg nicht geteert ist, sei die Anfahrt zu dem höchst gelegenen Anwesen im Winter sehr schwierig, zumal der Schneepflug dieses Stück nicht mehr räumt.

Alle weiteren Punkte auf der umfangreichen Tagesordnung waren Routineangelegenheiten. Keine größeren Einwände hatte das Gremium bei den Bauanträgen. Alfons Meier aus Laubenhof darf seine Scheune weiter ausbauen. Grünes Licht gab's für die Pläne von Angela und Robert Meier in Mallersdorf eine Maschinenhalle zu errichten.

Zustimmung fand auch der Antrag von Johann und Hildegard Ippisch in Schönau ein neues Bienenhaus zu bauen. Einer Voranfrage der Familie Ippisch auf Neubau eines Wohnhaus auf selbigen Grundstück stimmte der Rat ebenfalls zu, obwohl das Gelände im Außenbereich liegt. Doch da das Landratsamt dieses Ansinnen vor etlichen Jahren bereits einmal genehmigt hatte, sahen die Mitglieder des Marktgemeinderates keinen Grund ihre Zustimmung zu verweigern.

"Unser Kindergarten boomt", freut sich der Bürgermeister. Dies zeigen die Anmeldungen für das neue Kindergartenjahr. Da nur 50 Plätze vorhanden sind, gibt erstmals eine Warteliste. Ein Bub, der allerdings noch keine drei Jahre alt ist und nicht im Bereich Schwarzhofen wohnt, wurde vorerst zurück gestellt gestellt. Für Schöffenwahl schlägt der Markt Johann Nißl vor, als Jugendschöffen kommen Johann Dammer und Hertha Zettl in Frage.

Die Erschließungsarbeiten im Baugebiet "Am Hütberg" sind beendet. Daher beauftragte der Markt das Vermessungsamt Neunburg zum Abschluss ein Grenzregelungsverfahren in die Wege zu leiten. Das Gremium stimmte der Festsetzung der Grenzen zu. Der Regionale Planungsverband hat die Gemeinden gebeten, ob die Bereitschaft bestehe, Vorranggebiete für Windenergie auszuweisen. Aufgrund eines Urteils des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes kam diese Thema auf den Tisch. Der Markt Schwarzhofen sieht dafür keinen Anlass

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