27.10.2017 - 20:00 Uhr
SchwarzhofenOberpfalz

Markträte stimmen Vereinbarung mit Kirchenstiftung zu: Haus weicht für Parkplätze

Die Tage des "Lehrnbecherhauses" an der Neunburger Straße sind gezählt. Beim Ausbau der Ortsdurchfahrt wird das marode Anwesen abgerissen, dafür entstehen Parkplätze.

von Adolf MandlProfil

Auf dem Weg dazu wurde im Marktgemeinderat eine Vereinbarung zur Schaffung öffentlicher Parkplätze auf dem Grundstück Flurnummer 159 der Gemarkung Schwarzhofen zwischen dem Markt und der katholischen Kirchenstiftung einvernehmlich angenommen. Bei der geplanten Sanierung der Ortsdurchfahrt soll das frühere Wohnhaus, dass sich im Eigentum der Kirchenstiftung befindet, abgerissen werden.

Auf dieser Fläche sollen fünf öffentliche Parkplätze entstehen, gleichzeitig soll ein barrierefreier Zugang zum Pfarrheim geschaffen werden. Damit die Vereinbarung wirksam wird, bedarf es der Beschlüsse von Marktrat und Kirchenverwaltung und der Genehmigung des Bistums Regensburg. Bürgermeister Maximilian Beer wurde ermächtigt, die Vereinbarung zu unterzeichnen und etwaige Änderungen vorzunehmen, die sich nach der Behandlung durch Kirchenverwaltung, der Genehmigung durch die Stiftungsaufsicht oder aus Forderungen der Regierung der Oberpfalz ergeben sollten.

Bei der Gestaltungssatzung für Schwarzhofen ging es um die Behandlung der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange. Der Marktrat hattet mit Beschluss vom 9. Mai des Vorjahres die Überarbeitung dieser Satzung vom 25. November 1999 beschlossen. Bei der Regierung der Oberpfalz wurde ein Förderantrag eingereicht. 10 000 Euro wurden als förderfähig anerkannt, und es wurden 6000 Euro Fördermittel bewilligt. Die Träger öffentlicher Belange - Regierung der Oberpfalz, Stadtbau Amberg, Landesamt für Denkmalpflege, Bayerischer Gemeindetag, Kreisheimatpfleger, Landratsamt Schwandorf - wurden mit Schreiben vom 19. September um Stellungnahme gebeten.

Lediglich das Landesamt für Denkmalpflege hatte eine Stellungnahme abgegeben und erklärt, dass keine Einwände erhoben würden, es gab also keine Verschärfung der Bestimmungen. Die Satzung ist mit 30 Seiten aber derart umfangreich, dass sich der Marktrat außerstande sah, gleich einen Beschluss zu fassen. Der Entschluss wurde auf die nächste Sitzung vertagt, damit jedes Gremiumsmitglied die Möglichkeit hat, sich selbst zu informieren.

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