SV Schwarzhofen braucht einen neuen Trainer
Adi Götz geht

Schwarzhofens Trainer Adi Götz geht neue Wege. Wohin es den Erfolgscoach zieht, ist aber noch nicht klar. Bild: Eger
Sport
Schwarzhofen
12.12.2016
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Bezirksligist SV Schwarzhofen braucht zur Saison 2017/18 einen neuen Trainer. Erfolgscoach Adi Götz erklärt den Verantwortlichen in der Winterpause, dass er den Verein zum Saisonende verlässt. Wohin es den 49-Jährigen zieht, lässt er aber noch offen.

Nach längerer Überlegung und offenen Gesprächen mit der Vereinsführung entschied sich Trainer Adi Götz letztlich dazu, die erfolgreiche Arbeit beim SV Schwarzhofen am Saisonende zu beenden. "Nach fünf Jahren ist es an der Zeit, dass die Mannschaft andere, neue Erfahrungen macht. Es ist wichtig für die Entwicklung des jungen Teams, dass auch wieder andere Methoden und Impulse durch einen neuen Trainer eingebracht werden", begründet Götz seine Entscheidung.

Den scheidenden A-Lizenz Inhaber lässt Schwarzhofens Fußballchef Rüdiger Hügel nur ungern ziehen: "Die Verpflichtung von Adi war für uns ein absoluter Glücksfall. Er ist nicht nur fachlich ein herausragender Trainer, sondern hat es auch verstanden, die Mannschaft sowie das Umfeld zu motivieren und mental zu führen." Der SV Schwarzhofen blickt auf eine tolle sportliche Entwicklung in den letzten Jahren zurück In einer sehr schwierigen Phase übernahm Adi Götz 2012 die Mannschaft vom Kaplanacker und ging seinerzeit mit sage und schreibe neun Punkten in die Winterpause. Dank einer extremen Energieleistung brachte er das wohl einmalige Kunststück fertig und führte die Mannschaft mit 34 Punkten in die Relegation, die in Oberwildenau gegen den SV Hahnbach erfolgreich gestaltet und die Bezirksliga gesichert wurde. Ein Jahr später folgte die nicht zu erwartende Vizemeisterschaft. In der Relegation scheiterte der SV nur knapp am Aufstieg in die Landesliga. "Adi Götz hat durch seine akribische Arbeit aus einem Abstiegskandidaten eine Bezirksliga-Spitzenmannschaft geformt, in der immer mehr Talente aus dem eigenen Nachwuchs integriert wurden", lobt Hügel.

"Ich gehe mit viel Wehmut, denn der Verein ist mir im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen. Aber es ist Zeit für Veränderungen. Der Verein und die Mannschaft wissen nun frühzeitig Bescheid und können sich voll und ganz auf die sportlichen und organisatorischen Aufgaben konzentrieren", erklärt Götz. Das Hauptaugenmerk gelte aber der laufenden Spielrunde. "Ich will mich mit einem Platz unter den ersten Vier verabschieden", betont der 49-jährige Qualitätsingenieur.

Wie geht es weiter mit dem neben seiner Rolle als Bezirksligatrainer auch für den DFB als Stützpunktbeobachter tätigen, sympathischen Trainer. "Mir war es wichtig, und das habe ich auch meiner Mannschaft gesagt, dass meine Entscheidung nicht im Zusammenhang mit einem anderen, neuen Verein gefallen ist. Es gibt Anfragen, wie immer, aber ich lasse das alles in Ruhe auf mich zukommen.

Ich gehe mit viel Wehmut, denn der Verein ist mir im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen.Adi Götz
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