28.02.2018 - 14:50 Uhr
Schwarzhofen

Arbeiten an der Ortsdurchfahrt starten nach Ostern Im Endspurt zum Baubeginn

Gleich nach Ostern soll mit den Arbeiten zum Ausbau der Ortsdurchfahrt begonnen werden. Bei einer Info-Veranstaltung über die "größte Baustelle Schwarzhofens" rückt auch eine provisorische Umleitungsstrecke ins Blickfeld.

Die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt der Staatstraße rückt für Schwarzhofen näher. Gleich nach Ostern soll das Mammutprojekt anlaufen. Bild: Mardanow
von Adolf MandlProfil

Fast alle Anlieger und viele weitere Interessenten hatten sich in der Schulaula versammelt. Zur Thematik "Neugestaltung der Ortsdurchfahrt im Zuge des Ausbaus der Staatsstraße 2040" erinnerte Bürgermeister Maximilian, dass die erste Überlegungen dazu bereits bis ins Jahr 2012 zurückreichten. Es galt vor allem, das Staatliche Bauamt als "Eigentümer" der Straße mit ins Boot zu holen. Die Bürger seien frühzeitig in etlichen Veranstaltungen über das Vorhaben informiert worden.

Pläne im Detail erörtert

Die Planungsphase habe sich dann doch in die Länge gezogen, da immer wieder Veränderungen berücksichtigt und um Details gerungen werden musste. Doch nun sei es endlich soweit - gleich nach Ostern werden die Arbeiten in drei Phasen beginnen, um die Anlieger möglichst wenig und nicht über Gebühr zu belasten. Trotzdem ließen sich Beeinträchtigungen nicht vermeiden. Der Bürgermeister und Planer Johann Böckl stellten dann ausführlich anhand der Planskizzen die Vorgehensweise in allen Details vor. Dabei entwickelten sich immer wieder kurze Diskussionen. Es wurde auch die Kanalsituation erläutert. Die Maßnahme soll zusätzlich eine Verbesserung der Straßenbeleuchtung mit sich bringen. Im Zuge des Ausbaus werde auch ein Leerrohr für Glasfaser verlegt. Beer stellte dann heraus, dass der Markt nach wie vor über eine gültige Straßenausbausatzung verfüge. Durch die neuen politischen Entwicklungen sei die Situation verändert, man werde abwarten müssen bis zu einer Klärung.

Beer und Böckl informierten auch über Umleitungen während der Bauzeit. Der Schwerlastverkehr werde weiträumig umgeleitet werden müssen über Kreisstraßen, beispielsweise über Dieterskirchen. Der örtliche Nahverkehr werde für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen über Schwarzeneck oder Ziegelhof umgeleitet. Innerorts müsse je nach Bauphase eine Lösung angeboten werden. Die Anlieger sollten ihre Fahrzeuge je nach Baufortschritt auf öffentlichen Parkplätzen abstellen. Für den Hennensteig und Weinberg werde (gerade in der dritten Bauphase) eine Notumleitung eingerichtet, der einstige "Schulweg" auf Gemeindegrund werde dafür auf vier Meter erweitert und aufgeschottert.

Mit "Baustellengespräch"

Bauunternehmer Helmut Seebauer informierte, dass ab Ostern mit den Arbeiten begonnen werde. Man werde in drei Phasen vorgehen und so die Beeinträchtigungen so gering wie möglich halten. Bis zum Marktfest werde Phase eins - zumindest mit der Tragschicht - fertig. Bis August soll Abschnitt zwei, bis November Abschnitt drei folgen. Bauingenieur und Polier seien immer vor Ort und Ansprechpartner für alle Belange der Anlieger, man solle immer das Gespräch mit ihnen suchen. Zudem werde am Ende jeder Woche ein "Baustellengespräch" angeboten, auch für alle Anwohner.

Schließlich sprach der Bürgermeister auch die mögliche Förderung von Baumaßnahmen nach dem Städtebauförderungsgesetz an. Bestimmte private Maßnahmen würden mit einer Förderung bis zu 10 000 Euro unterstützt. Den Spielraum dazu gebe die Gestaltungssatzung des Marktes vor, zusätzlich müsse eine vorherige Beratung in Anspruch genommen werden. Für Auskünfte stehe er bereit. Abschließend wünschte Beer ein gutes Gelingen der "größten Baumaßnahme" zum Wohle aller in der Marktgemeinde.

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