28.03.2018 - 15:28 Uhr
Schwarzhofen

Bockbierfest des Sportvereins Bockbier und "Ratschkathln"

Zu einem großen Erfolg wird auch das achte Bockbierfest des Sportvereins, diesmal wieder im Pfarrsaal in Schwarzhofen, der gut besetzt ist. Absoluter Höhepunkt ist der glänzende Auftritt der sechs Schwarzhofener "Ratschkathln" - diesmal gleich in zwei amüsanten Akten.

Die Schwarzhofener "Ratschkathln" hatten wochenlang "Material" gesucht, um bei ihrem Auftritt die Vereinsprominenz sowie örtliche Persönlichkeiten aufs Korn zu nehmen. Bild: mad
von Adolf MandlProfil

Im Vorfeld hatte man anfangs Bedenken gehabt, da so viel "Konkurrenz" war. Doch die große Zahl an Vorbestellungen beruhigte. Die neue, gleich fünf Mann starke Band "Deng-Krainer" erregte Gefallen an der zünftigen Blas- und Stimmungsmusik und bekam viel Applaus für ihre Darbietungen auf den gekonnt gespielten Instrumenten Tuba, Gitarre, Quetschn, Klarinetten und Trompete.

Dirndl und Lederhosen

Da man gleich zwei Bockbiere von verschiedenen Brauereien ("Maxi-Bock" von Rhaner-Bräu und Weizenbock" vom Brauhaus Jacob) anbieten konnte, sprach man viele Geschmäcker an; natürlich gab es auch andere Getränke, dazu alkoholfreie. Das Erscheinungsbild beim Fest hätte kaum schöner sein können, denn ein Teil der jungen Damen kam im feschen Dirndl oder wie die Burschen in Tracht und Lederhosen und bot damit einen erfreulichen Anblick.

Auch die Stimmung war gelöst bis beschwingt und trug wesentlich zum Gelingen des Festes bei. Da auch für das leibliche Wohl mit bayerischen Spezialitäten wie Käse, Wurstsalat, "Sauren Zipfl'n" oder "Obazda" gut gesorgt war, stand einem Erfolg nichts mehr im Wege. Die fleißigen Bedienungen hatten zu tun, um alle Wünsche erfüllen zu können.

In zwei Akten

Absoluter Höhepunkt war der wieder glänzende Auftritt der sechs Schwarzhofener "Ratschkathln" - diesmal gleich in zwei "Akten". Sie hatten wochenlang Material gesucht und dann fleißig geprobt, um bei ihrem Auftritt die "Vereinsprominenz" sowie andere "örtliche Persönlichkeiten" aufs Korn zu nehmen und kräftig zu "derblecken" - getreu ihrem Motto "gnadenlos- schonungslos-rücksichtslos". Heuer war erstmals auch Bürgermeister Maximilian Beer anwesend und auch gleich "Zielscheibe" - wenn auch sehr "dezent".

Der häufige Szenenapplaus und ein fulminanter Schlussbeifall belohnte sie für ihre umfangreichen Mühen. Die gute Stimmung hielt auch noch länger an, und der Erfolg macht Mut auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

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