Bürgermeister Maximilian Beer feiert 50. Geburtstag
Für Marktgemeinde viel bewegt

Bürgermeister Maximilian Beer. Bild: Mardanow
Vermischtes
Schwarzhofen
27.12.2016
157
0

Der "junge Hüpfer", der er zu Beginn seiner Amtszeit war, ist längst ein gestandenen Bürgermeister. Seit mittlerweile 20 Jahren steht Maximilian Beer an der Spitze der Marktgemeinde, heute kann er ein weiteres Jubiläum feiern: Er vollendet sein 50. Lebensjahr.

Als "Glücksfall für die Marktgemeinde" ist er vor einigen Jahren bezeichnet worden. Dabei hatte Maximilian Beer das Bürgermeister-Amt zunächst gar nicht auf der Lebensrechnung gehabt. Nur weil ein geeigneter Kandidat fehlte, hatte er 1996 für den CSU-Ortsverband seinen Hut in den Ring geworfen und war prompt gewählt worden. Damals war der "Max", der einst am Ortenburg-Gymnasium in Oberviechtach, das Abitur abgelegt hatte, mit seinen knapp 30 Jahren einer der jüngsten Bürgermeister Bayerns.

Dem studierten Verwaltungsfachmann gelingt der Spagat zwischen dem hauptamtlichen Job beim Ministerium in München und dem ehrenamtlichen Bürgermeisterposten in seiner Heimatgemeinde. Im Laufe der Jahre hat es sich eingespielt, dass Beer zu Beginn der Woche für Amtstermine vor Ort ist, während er den Rest der Zeit in der Landeshauptstadt verbringt.

Vielfältig ist die Palette an Herausforderungen und Aufgaben, die Maximilian Beer während seiner 20-jährigen Amtszeit gestemmt hat. Auf einer langen Liste stehen unter anderem der Bau des Schwarzachtal-Kindergartens, die Sanierung des Klosterhofes, die Errichtung von Bauhof und Feuerwehrhaus, die Umgestaltung des Marktplatzes und jüngst der Ausbau von Breitband-Versorgung und Erdgas-Netz. Auch die Erschließung von Wohnbauflächen, Projekte der Dorferneuerung, Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung sind hier zu nennen.

Und auch in der Verwaltungsgemeinschaft Neunburg hat Beer Spuren hinterlassen. In seiner Amtszeit als Gemeinschaftsvorsitzender von 1996 bis 2008 wurde in der Kolpingstraße ein neues Amtsgebäude errichtet und ein Landschaftsplan für die vier Mitgliedsgemeinden auf den Weg gebracht. Auch Initiativen auf dem Tourismussektor wurden angestoßen. Oft konnte die VG von Beers "kurzem Draht" zu Entscheidungsträgern in München profitieren.

Dem ehrenamtlichen Engagement vor Ort räumt Beer seit jeher hohe Bedeutung ein. Entsprechend ist er selbst Mitglied in vielen Gruppierungen, außerdem Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes und des Kulturförderkreises. Für die CSU sitzt er seit 2002 im Kreistag.

Zu Feier seines Doppeljubiläums (50. Geburtstag/20 Jahre Bürgermeister) erwartet Maximilian Beer heute zahlreiche Gäste in der Ringseis-Schule. Anstelle persönlicher Geschenke wünscht er sich finanzielle Gaben, mit denen am General-Stephan-Platz ein künstlerisch gestalteter Brunnen verwirklicht werden soll. Dieser soll das i-Tüpfelchen auf den nächsten Meilenstein der Amtszeit setzen - den seit Jahren erwarteten Ausbau der Ortsdurchfahrt.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.