23.04.2018 - 11:30 Uhr
SchwarzhofenOberpfalz

Feuerwehr Haag für künftige Einsätze gerüstet Spritzen-Weihe ein Festtag fürs ganze Dorf

Die Mitglieder der Feuerwehr Haag haben Grund zur Freude - und das ganze Dorf und viele Gäste feiern mit: Die Segnung der neuen Tragkraftspritze ist ein Festtag, der mit einem Freiluftgottesdienst beginnt.

von Adolf MandlProfil

Die Blaskapelle Seebarn gab am Sonntag das musikalische Geleit für den Kirchenzug, der sich vom Gerätehaus zum Dorfplatz bewegte. Sowohl die Führungsspitze der Feuerwehren im Landkreis als auch Abordnungen der Wehren aus dem Bereich von Kreisbrandmeister Konrad Hoch marschierten mit, ebenso Ehrengäste aus dem politischen Leben.

Am Altar auf dem Dorfplatz feierte Pfarrer Markus Urban den Gottesdienst, den die Musiker mit der Schubert-Messe begleiteten. Feuerwehr-Mitglieder trugen die Lesung vor und sprachen die Fürbitten. In seiner Predigt sprach der Geistliche den Wandel bei den Aufgaben einer Feuerwehr an. Gleichgeblieben seien der Einsatzwille und die Bereitschaft zum Helfen, auch in gefährlichen Situationen. Zum Abschluss des Gottesdienstes erteilte er der neuen Tragkraftspritze mit Weihwasser und Weihrauch den kirchlichen Segen.

Nach Dankesworten durch Feuerwehr-Vorsitzenden Josef Meier würdigte Bürgermeister Maximilian Beer den Einsatz und Zusammenhalt innerhalb der Wehr. Er stellte die neue Pumpe als notwendiges Werkzeug heraus, damit die Wehr ihre Aufgaben erfüllen könne. Der Marktrat habe deswegen den Beschluss gefasst, die neue Pumpe für 13 801 Euro anzuschaffen. Den Aktiven wünschte er, dass sie die Pumpe so wenig wie möglich brauchen, sie im Einsatzfall aber gut nutzen können. Danach übergab er das Gerät offiziell an Vorsitzenden Meier und Kommandant Johann Plößl.

MdB Marianne Schieder (SPD) lobte die aktive und intakte Dorfgemeinschaft. Der heutige Anlass sei für die Wehr ein Grund zu feiern, betonte sie und sagte eine Spende zu. Kreisbrandrat Robert Heinfling dankte der Wehr für ihren Einsatz sowie dem Markt für die Bereitschaft zum Kauf des Gerätes. Er stellte aber auch heraus, dass eine Pumpe alleine nichts helfe, im Einsatz komme es auch auf eine aktive Mannschaft an.

Über den Grund des Neukaufs informierte Kommandant Plößl: Die alte Pumpe sei 47 Jahre alt gewesen und habe große Probleme beim Starten gemacht. In seinen Dankesworten erwähnte er Alexander Wild, den zuständigen Sachbearbeiter bei der Verwaltungsgemeinschaft Neunburg, der mit Rat und Tat zur Seite gestanden habe. Ein Dank galt den Kameraden der Feuerwehr Zangenstein, die ursprünglich das neue Gerät hätten bekommen sollen, diese aber an die Haager "abtraten", da ihre Pumpe eben noch nicht so alt war.

Danach ging's zurück zum Gerätehaus, wo schon alles hergerichtet war für die Bewirtung der Gäste, unter anderem gab es Spanferkelbraten mit Knödel als Leckerbissen. Die Seebarner Blaskapelle spielte zum Mittagstisch zünftig auf.

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