Glücksfall auf allen Ebenen

Zu seinem 50. Geburtstag verbunden mit dem 20-jährigen Dienstjubiläum, durfte Bürgermeister Maximilian Beer (Sechster von links) zahlreiche Glückwünsche entgegennehmen, unter anderem auch von Staatsministerin Melanie Huml. Bilder: Köppl (2)
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Schwarzhofen
27.12.2016
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"Wie schön, dass es Sie gibt", sangen die Kinder der Grundschule zusammen mit Rektorin Claudia Buchmann.

Dass er ein Glücksfall für Schwarzhofen ist, durfte sich Bürgermeister Maximilian Beer zu seinem 50. Geburtstag nicht nur einmal sagen lassen. Und seine Chefin, Staatsministerin Melanie Huml, setzte noch eins drauf: "Ich danke der Gemeinde, dass sie ihren Bürgermeister mit meinem Büro teilt."

Zur "kleinen Feier unter Freunden zwischen Weihnachtsbraten und Silvestermenü" - wie der Jubilar das Stelldichein zu seinem 50. Geburtstag verbunden mit seinem 20-jährigen Dienstjubiläum als Erster Bürgermeister selber bezeichnete - fanden sich weit über 200 Gäste am Dienstagvormittag in der Aula der Dr.-von-Ringseis-Schule ein.

Für einen lockeren und herzlichen Auftakt sorgte die Schulfamilie mit Rektorin Claudia Buchmann und dem Elternbeirat. "Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen", sangen die Kinder aus vollen Kehlen und stellten schließlich fest: "Wie schön, dass es Sie gibt". "Man braucht im Leben viele Freunde und ich habe viele Freunde", freute sich der Jubilar angesichts der großen Resonanz auf seine Einladung. In seiner launigen Begrüßung spannte er den Bogen von der Familie über die guten Nachbarn der Banditensiedler (deren Präsident Beer ist) - unter ihnen war auch Florian Sorgenfrei, der schon viele Preise in der Kategorie Orgel und Klavier eingeheimst hat und für die passende Tafelmusik sorgte - bis hin zu den Vereinen, "die das Kapital einer jeden Gemeinde sind".

Zum Wohl der Menschen

Stellvertretend nannte er über die sechs gemeindlichen Feuerwehren hinaus die Vereine wie den Kulturförderkreis oder den CSU-Ortsverband, bei denen er seit Jahrzehnten als Vorsitzender agiert. Beer stellte das gute Miteinander im Marktrat und besonders auch die gute Zusammenarbeit mit dem Zweiten Bürgermeister Alfred Wolfsteiner heraus und wollte in diesen Kreis auch Schule, Kindergarten, Bauhof, die VG mit den Bürgermeisterkollegen, die Geistlichkeit, Wirtschaft und Behörden, Feldgeschworene und das Reinigungspersonal eingeschlossen haben.

"Pragmatik vor Ideologie zu setzen, wie du es in Schwarzhofen praktizierst, dient vor allem den Menschen, die in der Gemeinde wohnen", gratulierte Zweiter Bürgermeister Alfred Wolfsteiner im Namen des Marktrates und lobte die Weitsichtigkeit und das außerordentliche Engagement von Max Beer. "Beer steht für einen Bürgermeister, der durch seine Kontakte und seine Kompetenz ein Glücksfall für Schwarzhofen ist", so Wolfsteiner und stellte den Jubilar als ambitionierten Kulturförderer, als Multitalent und Aktivposten heraus, der stets das Wohl der Mitmenschen im Auge hat. Als Geschenk überreichte er ein gerade erschienenes Buch mit neuen Erkenntnissen über die Geschichte des Dominikanerinnenklosters Schwarzhofen und eine bisher unbekannte Karte mit einer Ansicht aus dem 18. Jahrhundert.

"Für eine Gemeinde ist der Gemeinschaftssinn wichtig, dass immer ein Mann vorausgeht und das ist in Schwarzhofen Bürgermeister Maximilian Beer", stellte Staatsministerin Melanie Huml fest. Sie lobte gleichzeitig seine Kompetenz, seine Motivation und Zuverlässigkeit während der 20-jährigen Mitarbeit im Ministerium und bescheinigte: "Maximilian Beer trifft immer den richtigen Ton und spricht die Sprache der Kommunalpolitik, was für uns im Ministerium sehr wichtig ist". Landrat Thomas Ebeling, der auch in Namen der anwesenden Abgeordneten gratulierte, berichtete von vielen gemeinsamen Erlebnissen und merkte an: "Max Beer ist ein Bürgermeister, der sich um alles annimmt und um alles kümmert, ich gratuliere dem Markt zu seinem Bürgermeister."

Gutes Miteinander

Bürgermeister Martin Birner würdigte Beer im Namen des Gemeindetages als einen engagierten Weggefährten, Ratgeber und Freund, der seine Aufgaben mit Elan, Nachdruck und Entschlusskraft umsetzt. "Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen", charakterisierte Klaus Zeiser seinen Vize-Präsidenten in der Nord-Ost-Gruppe. VG-Vorsitzender Bürgermeister Hans Graßl bezeichnete Max Beer als Glücksfall als VG-Kollege und Bürgermeister für Schwarzhofen. Pfarrer Markus Urban hob die gute Zusammenarbeit zwischen Pfarrgemeinde und Gemeinde hervor und das Landvolk gratulierte ihrem Mitglied musikalisch mit "Mit 50 fängt das Leben erst an . . .".

EhrengästeDie Liste der Ehrengäste führte Staatsministerin Melanie Huml vom Ministerium für Gesundheit und Pflege an, in dem Max Beer als Ministerialbeamter arbeitet. Neben MdB Karl Holmeier waren auch sein Vorgänger Klaus Hofbauer und die Landtagsabgeordneten Alexander Flierl und Joachim Hanisch gekommen. Mit Landrat Thomas Ebeling machten auch die Altlandräte Volker Liedtke und Hans Schuierer ihre Aufwartung. Auf der schier unendlichen Liste befanden sich unter anderem auch der aus Schwarzhofen stammende Pfarrer Franz Becher, VG-Vorsitzender Bürgermeister Hans Graßl, Schulverbandsvorsitzender Bürgermeister Martin Birner, der Vorsitzende der Nord-Ost-Gruppe Klaus Zeiser, der Chef des Wasserwirtschaftsamtes Weiden, Mathias Rosenmüller und viele andere mehr. (kö)
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