02.03.2018 - 20:00 Uhr
Schwarzhofen

Imkerverein verzeichnet gesteigertes Interesse an Schulungen und Kinder-Aktionen Bewusstsein um Bienen wächst

Für das neue Bienenjahr stehen die Imker bereits in den Startlöchern. Sobald es die Witterung zulässt, kümmern sie sich wieder um ihre Völker. Bei der Jahreshauptversammlung des Imkervereins geht es auch um die Vermarktung des Honigs.

Die Schulungen, aber auch das Ferienprogramm im Bienengarten für Familien mit Kindern, werden immer beliebter. Herbert Vogl, Vorsitzender des Imkervereins Schwarzhofen, und seine Mitstreiter freuen sich, dass der Einsatz um die Bienen anerkannt wird. Bild: pko
von Helga ProbstProfil

Die Versammlung stellte den ersten Termin im Jahresverlauf dar. Dabei wurden für den Imkerverein Schwarzhofen und Umgebung die neuen Schulungen festgelegt und über die Tätigkeiten im vergangenen Jahr wurde berichtet. Im Gasthaus Lacher in Bach war das Gesprächsthema Nummer eins die eingewinterten Bienenvölker und die eisige Kälte, die den Insekten momentan gefährlich werden könnte. Außerdem konnten Futter und Varroabehandlungsmittel bestellt werden.

Vorsitzender Herbert Vogl blickte auf gut besuchte Schulungen im Bienengarten in Schwarzeneck zurück, bei denen auch passive Imker und Interessierte jederzeit gerne gesehen seien. Auch sollte ein Imker, der aus Altersgründen keine Bienen mehr halten kann, nicht aus dem Verein austreten, sondern für einen geringen Beitrag von sechs Euro dabeibleiben, appellierte der Vorsitzende. Neu sei im vergangenen Jahr gewesen, dass ein Teil des Vereinsguthabens bei einer Tombola mit vielen wertvollen Bienengeräten an die Mitglieder zurückgegeben worden sei.

"Die Schulungen und das Ferienprogramm im Bienengarten werden bei Familien mit Kindern immer beliebter", freute sich Vogl. Deshalb werde dort ein Sandkasten aufgestellt. Mit einer Flasche Met bedankte sich Vogl bei Sepp Forster, der "die meiste Arbeit im Verein hat" und den Bienengarten immer vor den Schulungen mäht. Der Vorsitzende gab bekannt, dass der Landkreis Hornissen-Beauftragte suche und bat darum, die eintägige Schulung mitzumachen. Wer den vereinseigenen Wachsschmelzer ausleihen möchte, solle sich bei ihm melden. "Unser Konzept ist es, den Honig unserer Mitglieder zum bestmöglichen Preis zu vermarkten", erklärte Simone Machinek, Geschäftsführerin der Honigerzeugergemeinschaft Süddeutschland (HEG). Die HEG gibt es seit 35 Jahren, 1658 Mitglieder gehören ihr an. "Wir sind die größte Erzeugergemeinschaft in Deutschland", sagte Machinek und erläuterte die Satzung. Jeder Interessent könne Mitglied werden, wenn er 60 Euro Aufnahmegebühr und 24 Euro Jahresbeitrag entrichte. Unter anderem könne Imkerbedarf in einem eigenen Shop bezogen werden.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp